Schlagwort Trekking

Porticcio am 06.10.2019 17:21 (chari) [419]

Aufstieg durch die vorbei getriebenen Wolken (Foto: chari , Monte Incudine, Korsika, Frankreich am 02.10.2019) [5280]

Der wilde Süden

Sieben Tage waren wir mit unserer Wandergruppe auf dem Weg zur Ostküste, einhundertundzehn Kilometer durch den wilden Süden der korsischen Bergwelt. Mit dabei war der südlichste Zweitausender - der Monte Incudine. Macchia, Wind, Wolken und das Auf- und Absteigen haben an unseren Kräften gezehrt – die Küche bei Paul in Bocognano, bei Pascal in Bastelica, bei Louise in Zicavo und natürlich auch die heißen Quellen von Bains de Guitera haben das beinah immer vollständig ausgeglichen.

Dieser wunderbare Haufen Korsikaenthusiasten hat bei dieser Tour mehr erreicht als er eigentlich beabsichtigt hatte, und wir sind stolz darauf, dass alle alles gegeben haben :-)

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Bastelica am 27.09.2019 16:31 (chari) [420]

Abstieg zu den Pozzis (Foto: chari , Bergeries de Pozzi, Korsika, Frankreich am 26.09.2019) [5288]

Bastelica, Mezzaniva, Pozzi, Vitalaca

Camping Bastelica bis zur Bergerie de Pozzi (GPX) [15,1 km, 1315 m Aufstieg, 410 m Abstieg]

Bergerie de Pozzi über Bocca della Calle bis zum Lac de Vitalaca (GPX) [3,79 km, 265 m Aufstieg, 220 m Abstieg]

Lac de Vitalaca bis nach Bastelica (GPX) [9,64 km, 35 m Aufstieg, 955 m Abstieg]

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der Laden am 28.07.2019 16:01 (chari) [414]

kleiner Pfad am abgerutschten Hang (Foto: chari , Gangotri National Park, Uttarakhand, Indien am 07.05.2019) [5253]

Blaue Schafe zwischen Gangotri und Kuhmaul

Der Pilgerweg von Gangotri zum Gletschermaul über Bhojwasa (GPX, 15 km 810 m Aufstieg, 100 m Abstieg) ist fast durchgängig gut begehbar. D.h. die Wege sind breit genug um sicher, auch mit Gepäck, zu gehen. Manche Passagen (siehe Bild) bringen den ein und anderen Pilger allerdings zum Schlucken. Die Regenfälle des Sommermonsun und auch die Schneeschmelze im Frühjahr bringen die Hänge zum abrutschen. Bevor die Wegräum-Teams, falls möglich, einen guten Zustand wiederhergestellt haben, bilden sich kleine Trittwege am Hang. Hier ist Geistesgegenwart und ein sicherer Schritt angesagt.

Wer den Weg meistert, wird nicht nur mit einer traumhaften Parade der scheebedeckten 5- und 6-tausender belohnt, sondern entdeckt z.B. wie wir im vergangenen Mai das Himalaya Blauschaf (wissenschaftlicher Name: Pseudois nayaur). Auf Hindi heißt das Tier Bharal und ist – das freut uns – eine nicht bedrohte Tierart. Wir nehmen uns dieses Himalaya-Klettertier als Vorbild für die kommenden Himalaya-Bergstrecken im Oktober :-)

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Zicavo am 11.06.2019 10:05 (chari) [410]

Gipfelanstieg (Foto: chari , Monte Incudine, Korsika, Frankreich am 10.06.2019) [5199]

Zicavo Incudine und zurück

Dem Friedhof gegenüber, in Zicavo zweigt eine Liaison zum GR20 ab. Sie führt, gelb markiert, vorbei an der Abzweigung nach Cozzano (auf etwa 1.100 m), vorbei an dem kleinsten Stausee (Barrage) Korsikas auf etwa 1.200 m und schließlich nach fast 6 km auf den GR20 (bei 1.350 m). Wir folgen dem GR20 in nordöstlicher Richtung und zweigen am Bocca di l'Agnone schließlich auf die doppel-gelb-markierte GR20-Variante ab, die direkt zum Gipfel des Monte Incudine führt. Der gesamte Aufstieg ist damit rund 17 km lang (1589 m Aufstieg, 247 m Abstieg, 7 h Gehzeit, inclusive kleiner Pausen GPX). Angenehm ist, dass wir kaum Menschen treffen und den Gipfel ganz für uns alleine haben. Das verleitet dazu trotz Wind den Kopfstand (Sirsasana) zu üben. Der Blick reicht heute bis an die Ostküste und über die Bavella Türme (zeitweise spektakulär wolkenverhangen) bis an die Westküste. Dort hat sich im Laufe des Anstiegs eine dichte Wolkendecke gebildet.

Gipfelpanorama

Um eine echte Runde zu gehen, steigen wir nach Süd-West ab und treffen bei 2.000 m wieder auf den GR20 (Abzweigung zur Refuge d'Asinau). Der Weg führt im Bogen über den Bocca di Chiralba zur Bergerie I Croce und weiter nördlich zur Matalza, danach dann zur Chapelle San Petru. Kurz dahinter zweigt unser Weg ab vom GR20 auf eine leider nicht mehr allzu gut markierte (gelbe) Liaison zurück nach Zicavo – insgesamt mit 16,6 km nur unmerklich kürzer als unser Hinweg (57 m Aufstieg, 1392 m Abstieg, 4 h 30 Minuten Gehzeit GPX). Es sind schöne Ausblicke und die letzten 300 Höhenmeter zur Straße gehen durch alte verwunschene Kastanienwälder. Wir sind hochkonzentriert den Weg zu finden, da er sehr zugewachsen ist und Baumbruch an einigen Stellen gutes Teamwork verlangt. Später erfahren wir, dass die Mairie schon angesprochen wurde, diesen Weg wieder frei zu schlagen. Es würde sich lohnen!

Wir kommen kurz nach Sonnenuntergang in Zicavo an – mit 11,5 Stunden ist diese Tour tatsächlich nur im Mai/Juni zu schaffen.

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Calacuccia am 08.10.2018 19:00 (chari) [398]

Ninosee (Foto: chari , Lac de Nino, Korsika, Frankreich am 08.10.2018) [5094]

Niolu und Lac de Nino im Oktober

Eine Strecke von rund 30 km (1500 Aufstiegsmetern, 1300 Abstiegsmetern) erfordert im Oktober Planung und natürlich auch etwas Glück. Wir hatten von beidem etwas, und zusammen war es viel genug für eine wunderschöne Tour im Niolu und im oberen Tavignano-Tal.

Startzeit war der, jetzt schon sehr späte, Sonnenaufgangszeitpunk um etwa 7:00 Uhr. Zeit bis zum Sonnenuntergang hatten wir somit nur etwa 12 Stunden. Die erste Teiletappe - Aufstieg zum Bocca a l'Arinella - war weniger anstrengend und schöner als erwartet. Ab und zu 'ne herumstreunende Kuh und wunderschöne Blicke auf die gegenüberliegenden Gipfel der Paglia Orba und des Monte Cinto im Licht der aufgehenden Sonne.

Nach dem Bocca a l'Arinella treffen wir noch ein paar treu dreinschauende Esel an der Bergerie de Boniacce, die ansonsten allerdings schon ausgestorben und bereit für den Winter scheint. Ähnlich belebt ist es an der Refuge de Sega, keine Wanderer mehr und der Hüttenwirt ist gerade mal auf Tauchstation.

Das kommende Wegstück – die Verbindung von Segahütte zur Bergerie de Vaccaghia und damit zum GR20 – war das eigentliche Ziel unserer Wanderung. Es beginnt mit einem traumhaft verwunschenem Wald entlang des Tavignano. Immer wieder strömen kleinere Wasserfälle über Felsen in den am Ninosee entspringenden Fluss. Es ist eine Wanderung bei der fast jeder Blick den Griff zur Fotokamera auslöst.

Als das Gelände offener wird treffen wir auf die Bergerie de Tramizzole – in der Karte ist sie noch als Bergerie Ruinée verzeichnet. Mittlerweile ist sie wieder in bestem Zustand und ganz bestimmt einen Besuch im Sommer wert. Der Berger ist schon in der Winterpause, doch man sieht wie ambitioniert die Bergerie angelegt und wie gut gepflegt sie ist.

Als wir die Bergerie de Vaccaghia erreichen gibt's eine kleine Überraschung. Bislang hatten wir keine Menschenseele getroffen und hier kamen uns 12 GR20-Wanderer, durchnässt und schwer bepackt entgegen. Sie kamen von der Ciuttullu di i Mori und waren kurz vor ihrem Etappenziel, der Manganu Hütte. Unser Weg führte uns in umgekehrter Richtung zum Lac de Nino.

Der Gletschersee und seine umgebenden Feuchtwiesen sind der Lebensraum wild lebender Pferde. Trotz fortgeschrittener Stunde und herannahendem Sonnenuntergang verbringen wir hier etwas Zeit, betrachten die grasauszupfenden Pferde und lassen uns umhauen von einer Berg-See-Kulisse im Abendlicht.

Der Abstieg vom Bocca a Stazzona zurück ins Niolu Tal ist steil und immer wieder mit kleineren Kletterpassagen versehen. Das wäre sicher kein guter Weg im Regen gewesen. So war es allerdings nochmal eine kleine Herausforderung am Ende dieser wunderschönen Herbstwanderung. Durch den Forêt de Valdu Niellu erreichen wir schließlich, etwa eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang, das Maison forestière de Poppaghia.

Da heute unser absoluter Glückstag ist, hält nach nicht einmal 5 Minuten ein schweizer Pärchen auf dem Weg nach Île-Rousse und nimmt uns mit zu unserem Wagen vor dem Hotel des Touristes in Calacuccia.

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der Laden am 04.06.2018 15:39 (chari) [394]

Kocher mit Wasserkessel (Foto: chari , Müritz-Nationalpark, Mecklenburgische Seenplatte 75, Deutschland am 03.06.2018) [5041]

Wasserwanderer trekken auch

… das Gefühl ist ähnlich: Du schleppst dein Geraffel von einem schönen Ort an den nächsten und machst dich am nächsten Morgen wieder auf zur nächsten Etappe. In den vergangenen Tagen sind wir nicht wie gewohnt mit Wanderstiefeln, sondern mit dem Stechpaddel weitergekommen. Für den Ungeübten bilden sich hier die Blasen nicht an den Füßen, sondern in den Handflächen :-)

Wir bereuen allerdings nichts. Keine Blase, kein Mückenstich und kein Gegenwind auf dem Rätzsee wiegt mehr als diese wunderschönen Erlebnise im Müritz-Nationalpark. Wir kommen natürlich wieder zurück!

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der Laden am 22.05.2017 12:45 (chari) [373]

Wanderstock (Foto: chari , der Laden, Unteres Weserbergland 53, Deutschland am 22.05.2017) [4838]

Der Wanderstock an seinem Ehrenplatz

Unser Super-Wanderstock und treuer Wegbegleiter auf unserer Franzwanderung ist mit uns im naturaMUNDO-Laden angekommen. Er bekommt natürlich einen Ehrenplatz!

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ohne Ortsangabe am 11.05.2017 10:00 (katarina) [372]

Der Silbersee bei Neuludwigsdorf (Foto: katarina am 08.05.2017) [4836]

Wir gehen zu Franz!

Die letzten Tage waren ein Rausch: Kilometer um Kilometer ein Entdecken unbekannter Landschaften, durch die wir wahrscheinlich nie gekommen wären, Menschen und Orte, die wir nie kennengelernt hätten, wenn wir da nicht unserer verrückten Idee gefolgt wären ... zu Fuß zu Franz zu wandern.

Wir folgen der sogenannten lila Linie, das ist eine von uns zusammengestellte Route auf unterschiedlichen Wanderwegen, die uns von Bielefeld nach Spaichingen führt. Unser GPS ist ein wahnsinnig guter Lotse. So viele Wanderkarten hätten wir ansonsten gar nicht mitnehmen können. Warum wir das machen? Das könnt ihr hier lesen:
franzwanderung.de

Es ist schön! Sehr schön. Vor allem in den Abendstunden, wenn wir noch einen knackigen Anstieg mit Blick auf den Silbersee haben oder im Wald auf Rehe treffen. So viele Rehe haben wir beide noch nie gesehen und beobachten dürfen. Besonders schön sind auch die Begegnungen mit den Menschen unterwegs. Das ist z.B. ein älteres Ehepaar bei Tringenstein im Wald, die Holz sägen und mit denen wir ins Gespräch kommen ... Ein weiteres Highlight war der Ort Schweinsbühl und unser Empfang bei Landgasthof Döbelt. Wir finden unterwegs einen Filzhut. Harry nimmt ihn mit und in der Wirtschaft werden wir begrüßt wie Freunde. Ah, der Hut sei vom Bruder, der hat ihn verloren und sucht schon danach ... Wir werden eingeladen, ausgefragt und Herr Döbelt zaubert noch bestes vegetarisches Essen für uns :-)

Aber was wir nicht verschweigen wollen: Es ist auch anstrengend. Sehr sogar! Seit dem dritten Tag schmerzen meine Knie. Mal das eine, mal das andere, mal keines. Ich setze heute einen halben Tag aus, um meinen Beinen eine kurze Erholung zu gönnen. Bin gespannt, wie es sich gleich läuft. Harry treffe ich in Braunfels. Und dann heißt es wieder: We walk the line ...

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der Laden am 02.02.2016 16:16 (chari) [343]

Blick aus dem Zelt (Foto: chari , der Laden, Unteres Weserbergland 53, Deutschland am 02.02.2016) [4632]

Gute Aussichten.

Der Blick aus dem Zelt kann auch mal ganz anders sein. Wenn wir hier unser Material überprüfen und auf Bestzustand bringen schauen wir auf Zimmerpflanzen und chinesische Dekoschirmchen. Im Campo und im guten alten Auriga (Bild) haben Gäste zuletzt auf unserer Sumatra-Reise auf über 3000m geschlafen. Das Hogan war zuletzt auf dem GR20 im Dauereinsatz.

Sie sehen dank bester Pflege natürlich alle super aus und sind jetzt klar für die nächste Tour :-) Wir testen hier noch zwei Exoten-Zelte, die schon lange nicht mehr im Einsatz waren - vielleicht gibt's da auch noch ein Bild …

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