naturaMUNDO-News

Aktuelles über naturaMUNDO, was wir so tun, welche Reisen gerade anstehen, Ankündigungen usw. ...

der Laden am 04.06.2018 15:39 (chari) [394]

Kocher mit Wasserkessel (Foto: chari , Müritz-Nationalpark, Norddeutsches Tiefland, Deutschland am 03.06.2018) [5041]

Wasserwanderer trekken auch

… das Gefühl ist ähnlich: Du schleppst dein Geraffel von einem schönen Ort an den nächsten und machst dich am nächsten Morgen wieder auf zur nächsten Etappe. In den vergangenen Tagen sind wir nicht wie gewohnt mit Wanderstiefeln, sondern mit dem Stechpaddel weitergekommen. Für den Ungeübten bilden sich hier die Blasen nicht an den Füßen, sondern in den Handflächen :-)

Wir bereuen allerdings nichts. Keine Blase, kein Mückenstich und kein Gegenwind auf dem Rätzsee wiegt mehr als diese wunderschönen Erlebnise im Müritz-Nationalpark. Wir kommen natürlich wieder zurück!

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Santa Maria di Lota am 20.05.2018 14:05 (katarina) [393]

Olivenhain auf dem Klostergelände (Foto: katarina , Santa Maria di Lota, Korsika, Frankreich am 20.05.2018) [5038]

Es regnet Olivenblüten.

Ein Windhauch und dann fliegen sie los. Diese kleinen feinen sternförmigen Blüten braucht es, damit der Olivenbaum beste Oliven produzieren kann.

Heute morgen sind wir angekommen am Cap Corse. Die Fähre fuhr im Morgenlicht am ausgestreckten Zeigefinger der Insel Korsika entlang und wir konnten die vorgelagerten Inseln Giraglia und Finocchiarola erkennen. Die Vorfreude auf Korsika stieg mit jeder Seemeile und beim guten italienischen Capuccino freuten wir uns noch einmal darüber, dass alles geklappt hat.

Für diesen Moment haben wir allerdings auch alles gegeben: Wir mussten nämlich einen 5 Stunden langen Stau vor dem Gotthard Tunnel (ohne Möglichkeit einer alternativen Umfahrung) ausharren und wir mussten aushalten, dass die Mittags-Fähre trotz langem Puffer ohne uns nach Korsika losfuhr. Doch wir hatten auch Glück. Es gab eine Nachtfähre und Corsica Ferries ist mit diesem Problem (das natürlich nicht nur uns betraf) sehr kulant umgegangen. Wir durften nette hilfsbereite Italiener und andere Reisende kennenlernen. Zudem gab es beste italienische Pizza mit vino rosso. Allein für diese Aktion hat sich der Weg nach Savona gelohnt ;-)

Danke meinen tollen Mitfahrerinnen Angelika und Bettina!

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Silberbachtal am 15.04.2018 16:00 (chari) [392]

Salamander (Foto: chari , Silberbachtal, Eggegebirge, Deutschland am 15.04.2018) [5037]

Bei schlechtem Wetter aktiv: Feuersalamander

Wir sind heute trotz Regen mal eben draussen gewesen. Die Belohnung war die erste Feuersalamandersichtung in 2018 :-)

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Thessaloniki am 29.03.2018 08:47 (katarina) [391]

Λευκός Πύργος - der weiße Turm (Foto: chari , Thessaloniki, Zentralmakedonien, Griechenland am 28.03.2018) [5003]

Kalimera aus Thessaloniki

Es gibt so viele Lieder über diese Stadt. Wen wundert's?! Thessaloniki ist eine Stadt mit viel Geschichte, mit multikultureller Vergangenheit und multikultureller Gegenwart. Gestern haben wir die Oberstadt (Ano Poli) erkundet. Dafür haben wir uns einen Weg entlang der alten Stadtmauer gesucht von West nach Ost. Auf dem Rückweg sind wir in der Taverne Rediviva gestrandet. Welch Entdeckung! Dieses alternative Restaurant arbeitet als Kollektiv und kocht mit besten Zutaten. Begeistert hat mich das Olivenöl, welches von der Insel Lesbos kommt und natürlich die Musik: νύχτες μαγικες ... oppa!

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Bielefeld am 09.02.2018 09:22 (katarina) [390]

Taj Mahal (Foto: chari , Taj Mahal, Uttar Pradesh, Indien am 07.02.2018) [4995]

Incredible India!

Unglaublich! Wie sie nachwirken: diese vielen Eindrücke, Bilder, Begegnungen. Zum Ende gab es aber noch ordentlich Nachschlag! Normalerweise stehe ich nicht auf diese absoluten Touristenmagnete. Doch das Taj Mahal - vom Poeten Tagore als "Träne im Antlitz der Ewigkeit" bezeichnet - ist ein Highlight.

Wir hatten irre Glück mit dem Licht. Nach wohl 3 Tagen dunstverhangenem Morgenhimmel kämpfte sich am Morgen unseres Besuch die Sonne heraus. Das Marmor und die vielen wunderschön bearbeiteten Flächen - reflektieren wunderschön das Licht und verändern ständig die Wirkung auf den Betrachter ...

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Uttarkashi am 01.02.2018 09:34 (chari) [389]

Bergdorf mit Terrassenanbau (Foto: katarina , Uttarkashi, Uttarakhand, Indien am 31.01.2018) [4952]

Fahrt von Rudraprayag nach Uttarkashi

Nach gestriger Fahrt von Rudraprayag sind wir jetzt in Uttarkashi. Unser Fahrer hat sich, mit Mut für den ein und anderen unbekannten Umweg, eine beinahe 200 km lange Strecke ausgesucht. Dabei war auch der schöne Pass Chaurangikhal auf 2250 m.

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Kuala Lumpur am 21.01.2018 04:58 (chari) [388]

Bao im Bambus-Dämpfkorb (Foto: chari , Kuala Lumpur, Kuala Lumpur, Malaysia am 21.01.2018) [4917]

Siu Mai und Bao zum Frühstück

Wir haben uns von Elthel (TianJing) überreden lassen unsere malayische Frühstückskultur (Nasi Lemak, Roti Channai) um einige chinesische Aspekte zu bereichern.

Im TianJing-Hotel sind die sonst mit Schweinefleisch gefüllten Köstlichkeiten aus dem Bambus-Dampfkorb vegetarisch gefüllt und damit für grüne Seelen wie uns essbar.

Die großen Baos (gefüllte Dampfnudeln) hatten wir schon einige Male gekostet - sie werden hier von vielen chinesischen Straßenküchen angeboten und prägen das Bild der chinesischen Viertel Malaysias. Die eigentliche Überraschung waren Siu Mai – 烧卖. Die kleinen gefüllten Teigtaschen stammen aus Hohhot in der Inneren Mongolei und erinnern etwas an die russischen Pelmeni.

Unsere Frühstücks-Siu Mais sind knallegrün, mit Pilzen und Tofu gefüllt und in unseren Augen mittlerweile ein beinah nicht zu entbehrender Bestandteil unseres Frühstücks!

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Kuala Lumpur am 17.01.2018 04:08 (katarina) [387]

Neujahrsgruß aus Malaysia (Foto: katarina am 17.01.2018) [4911]

Zwischen den Neujahren ...

Während unser Neujahr schon ein paar Tage her ist, bereitet sich hier alles auf die nächsten Neujahrs-Festlichkeiten vor. Das chinesische Neujahr beginnt am 16. Februar und läutet das Jahr des Erd-Hundes ein.

Wir melden uns heute aus Kuala Lumpur, wo wir gestern unsere Borneo-Gruppe verabschiedet haben. Drei erlebnisreiche Wochen liegen hinter uns. Das neue Jahr haben wir zwischen Regenwald und Meer begrüßt. Unsere kleine Auswahl an Bildern zeigt, dass es sehr besondere Tage waren mit einer Wanderung auf dem Headhuntertrail, der Entdeckung eines wild lebenden Orang Utans an der Kinabatangan-Flussaue, einem Aufenthalt im Camp 5, heiße Quellen und kühlem Fahrtwind bei unseren Flusstouren, kulinarische Genüsse und Begegnungen mit sympathisch-interessanten Menschen.

In diesem Sinne wünschen wir euch für 2018 eine gute Mischung aus entspannten Momenten (mit viel Meeresrauschen), spielerisch leichtes Meistern des Alltages, gute Gesellschaft mit der ihr auch mal die eine oder andere Herausforderung meistern mögt. Selamat tahun baru!

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der Laden am 29.11.2017 07:30 (chari) [386]

aktiver Vulkan Agung mit Sternenhimmel (Foto: Pusat Vulkanologi dan Mitigasi Bencana Geologi , Gunung Agung, Bali, Indonesien am 27.11.2017) [4893]

Gunungapi heißt Feuerberg

Gleich zwei Vulkane führt die vulkanologische Abteilung des indonesischen Katastrophenschutzes in ihrer Liste mit der höchsten Warnstufe AWAS. Seit längerem ist dort der Vulkan Gunung Sinabung (Sumatra) vertreten und seit dem 27. November 2017 trägt der heilige Berg Gunung Agung auf Bali ebenfalls das Label AWAS.

Agung: jüngster Verlauf der Aktivität

  • am 21. November 2017 gab es den ersten phreatischen Ausbruch des Agung (grauer Rauch in einer Höhe bis 700 m über dem Gipfel).
  • am 25. November 2017 dichter grau-schwarze Ascheeruption (maximalen Dicke und hohen Intensität, Rauch von 2000 m über dem Gipfel). In der Nacht wird ein Licht am Gipfel beobachtet. Das Licht ist höchstwahrscheinlich eine Manifestation der glühenden Lavatätigkeit im Krater des Mount Agung. Dieses Phänomen markiert die Übergangsphase von der phreatischen Eruption zur magmatischen Eruption.
  • am 26. November 2017 hat der beobachtete magmatische Ausbruch eine Höhe von 2000 m von der Krateroberkante (dicke graue Asche). Die Asche breitet sich im Südosten aus bis nach Nusa Penida, Lombok und Sumbawa. Im Dorf Sibetan (Luftlinie zum Krater etwa 10 km) wird eine 5 mm dicke Schicht niedergeregneter Asche gemeldet. Später steigt die Aschesäule bis 3300 m über dem Krater.
  • bis heute (29. November 2017) werden flache vulkanische und tektonische Beben gemeldet. Es gibt nach wie vor eine 2000 - 4000 m hohe Aschesäule über dem Krater – sichtbar bis zum Aufziehen des Nebels

Für den Gunung Agung auf Bali empfehlen die indonesischen Behörden generell 8 km, in Ausweitungszonen nordöstlich und südlich bis zu 10 km vom Kraterrand entfernt zu bleiben. Freizeitaktivitäten wie Wandern oder Klettern sind selbstverständlich zu vermeiden. Die Gefahrenzonen sind dynamisch (wie das Erdinnere) und werden laufend neu bewertet.

Gefährdungseinstufungen von Normal bis Awas

  • NORMAL
  • WASPADA (Wachsamkeitsstufe)
  • SIAGA (Bereitschaftsstufe)
  • AWAS (Warnstufe)

Immer wieder aktuelle Informationen zu den Vulkanen Indonesiens: Pusat Vulkanologi dan Mitigasi Bencana Geologi

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der Laden am 10.11.2017 17:08 (katarina) [385]

Orang-Utan (Foto: chari , Bukit Lawang, Sumatra, Indonesien am 22.04.2015) [4612]

Die unglaubliche Entdeckung des Tapanuli-Orang-Utan

Auf unseren Borneo und Sumatra Reisen sind wir ihnen schon einige Male begegnet. Begegnungen mit Orang Utans hinterlassen einen tiefen Eindruck. Der Orang-Utan gehört zu unseren nächsten Verwandten in der Tierwelt. Sie sind hochintelligent, erfindungsreich und extrem lässig. Es ist ein sehr berührendes Erlebnis zu sehen, wie sie sich durch die Bäume schwingen, sie in ihren Baum-Nestern zu entdecken oder gar in ihre Augen zu schauen. Orang heißt auf malaiisch Mensch. Hutan ist der Wald. Beides zusammen ergibt den Begriff Menschen des Waldes. Die Menschen des Waldes benötigen große zusammenhängende Wälder und diese werden leider immer seltener. Das macht sie zu einer vom Aussterben bedrohten Gattung.

Es ist daher beinah unglaublich, dass ein Forscherteam der Universitäten Zürich und Canberra in einem abgelegenen Teil Nordsumatras eine neue Orang-Utan Art bestimmen konnten. Der Tapanuli-Orang-Utan ist die wohl älteste Menschaffen-Spezies. Äußerlich unterscheidet sie sich kaum vom Sumatra-Orang-Utan. Ihr rötliches Fell soll nur etwas krauser sein. Unterschiede wurden jedoch im Verhalten und ihrem Lebensraum festgestellt. Der Tapanuli-Orang-Utan lebt in Hochlandwäldern und weist nach neuesten Untersuchungen auch genetische Unterscheide auf.

Die Tapanuli-Population besteht nach derzeitiger Kenntnis aus nur 800 Individuen. Ein Staudamm ist in dieser Region geplant und könnte das 1.000 km² große Gebiet der Tapanuli Orang-Utans zerstückeln.

Für naturaMUNDO ist es eine Herzensangelegenheit unsere Mitreisenden für diesen wertvollen Lebensraum zu sensibilisieren, gleichzeitig den Artenreichtum und dessen Bedrohung vor Augen zu führen.

Jeder von uns kann etwas tun. Konsumiert bewusst. Verzichtet auf Palmöl. Setzt euch für den Erhalt der wenigen verbliebenen Schutzgebiete und Nationalparks ein. Es lohnt sich :-)

Einige interessante Berichte darüber im Netz:
Artikel im theguardian mit Video
Artikel in der Süddeutschen

Blog: naturaMUNDO-News Schlagworte: Sumatra Regenwald Tiere  |  kommentar schreiben

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