naturaMUNDO-News

Aktuelles über naturaMUNDO, was wi so tun, welche Reisen gerade anstehen, Ankündigungen usw. ...

Marignana am 29.05.2024 08:18 (katarina) [476]

Begegnung der besonderen Art: Der Esel von Marignana (Foto: chari , Marignana, Korsika, Frankreich am 29.05.2024) [5963]

Begegnung der besonderen Art

Lautstark macht er auf sich aufmerksam. Direkt als wir ins Dorf kommen, ist er unüberhörbar präsent. Er steht rechts an einer Familiengruft und ist absolut auf Kontaktaufnahme: Der hübsche Esel von Marignana. Wir freunden uns mit ihm an und haben schnell als Gruppe entschieden, dass die beiden Möhren aus unserem Proviant ihm gehören.

Heute ist unser Kulturtag. Die klassische Route durch die Spelunca Schlucht ist gesperrt, da es im November 2023 ein heftiges Unwetter gab. Viele Felsbrocken in der steilen Schluchtpassage haben sich gelöst, Brücken wurden beschädigt und so ändern wir unsere Route. Von Evisa folgen wir einer Mare e Monti Variante durch schöne Kastanien-Wälder in das verlassene Dorf Tasso. Dieses lassen wir intensiv auf uns wirken und gehen danach weiter bis nach Marignana. Am Kirchplatz picknicken wir und beobachten wie ein Nachbar Feuer macht während der andere sein Bettzeug zum Lüften rausgehängt hat und dann zur Arbeit gefahren ist. Das gibt auf jedenfall geräucherte Träume.

Jean-Do (unser Fahrer) lässt auf sich warten und so sitzen wir auf der Mauer und erleben Tranquillité en Corse. Ein sehr schöner Tag mit einer besonderen Tier-Begegnung!

Corte am 25.05.2024 16:38 (katarina) [475]

Straßensperrung auf dem Cours Paoli (Foto: katarina am 25.05.2024) [5954]

Straßensperrung auf den Cours Paoli

Salute aus Corte! Diese Straßensperrung erleichtert gleich den Einlauf unserer Gruppe zum Start der Monti e Mare Tour ;-)

Ja, wir freuen uns schon sehr auf die Tour. Von Corte laufen wir bis nach Piana an die Westküste. Den heutigen Abend verbringen wir noch in der heimlichen Hauptstadt und bekommen wahrscheinlich noch einiges mit von dem eigentlichen Grund der Straßensperrung.

Ein neues Ultra-Trail-Format findet heute in Corte statt: 14 Runden (boucles) à 5,5 km mit insgesamt über 4.000 Höhenmetern. Keine Runde darf länger als 52 min dauern.

Wer macht denn so was? Es sind nicht viele Läufer, die wir um die Mittagszeit auf dem Cours Paoli und in der Oberstadt sehen.

Aber die viel entscheidendere Frage ist: Wer schafft denn so was? Nur einer. Um 8 Uhr morgens war der Start und es gab genau 12,13 Stunden Zeit für die 14 Runden Bergtrail. Um 20:08 wurde der einzige letzte Läufer am Cours Paoli erwartet. Als wir gegen 22:30 vom Abendessen kommen, ist die Straßensperrung aufgehoben und überall herrscht ausgelassene Stimmung.

Piana am 21.05.2024 08:02 (katarina) [474]

Gipfelmarkierung des Capu di u Vitullu (Foto: chari , Capu di u Vitullu, Korsika, Frankreich am 21.05.2024) [5945]

Geheimtipp: Capu di u Vitullu

Wir treffen niemanden auf unserem Weg. Nur von weitem können wir auf dem Nachbargipfel Capu d'Ortu eine Gruppe von Wanderen erkennen. Vielleicht liegt es auch ein wenig am Wetter. Gestern hat es geregnet. Heute jedoch begleitet uns ein Wechselspiel aus Wind, Sonne und Wolken. Wunderschön!

Den Gipfel sehen wir schon von weitem, er trägt die markante IGN-Pyramide. Aber dann - kurz bevor du denkst, gleich sind wir da - geht es nochmal einen Bergrücken weiter, um dann nochmal zu steigen.

Erstaunlich, welche Blicke dieser Berg schon beim Anstieg ermöglicht. Auf dem Gipfel ist der Rundumblick dann nochmal imposanter. Ich bin begeistert, dass man auf die Girolata Bucht, den Monte Tretino, La Scandola, Cargèse, das Tal von Ota und bis nach Soccia blicken kann. Der Capu di u Vitullu ist mit 1.331 m merklich die höchste Erhebung in der Calanche und an der Westküste. Der Anstieg ist ab Piana möglich. Erst geht es auf dem ancien chemin (alter Maultierpfad) von Piana nach Ota und dann an der Abzweigung zur Foce d'Ortu (Pass) nicht geradeaus, sondern rechts. Ein lohnenswerter Abstecher, der mit einem sensationellen Rundumblick die Strapazen der über 1.000 Höhenmeter belohnt (GPX-Wegaufzeichnung).

Piana am 20.05.2024 22:50 (katarina) [473]

Stillleben in der Altstadt von Piana (Foto: katarina , Piana, Korsika, Frankreich am 20.05.2024) [5938]

Times are changing - auch auf Korsika

Aus einer wirklich besonderen - sehr korsischen - Alimentation in Piana wird ein Café mit Feinkost-Verkauf. Wir nehmen ein Getränk und ich komme ins Gespräch mit der Besitzerin. Ja, das ist der Laden ihrer Oma, den ihre Eltern weitergeführt haben und nun sie - seit 2021. Wow! Sie hat einiges an Arbeit und sehr viel Kreativität mit Liebe zum Detail rein gesteckt. Tolle Sitzplätze draußen und drinnen sind entstanden.

Das alles passt sehr gut zu Piana. Viele bleiben stehen, um die Epicerie Castellani samt Café zu fotografieren. Wir trinken einen Café au lait und beobachten das Treiben. Viele Produkte hier sind hochwertig und hochpreisig, alles hat Stil. Wir drücken die Daumen, dass ihr wirklich besonderes Konzept auf Korsika viel Anklang findet.

Corte am 20.05.2024 16:42 (katarina) [472]

Vrikshasana unter der Arcu di u Scandulaghiu (Foto: chari , Tavignano-Tal, Korsika, Frankreich am 18.05.2024) [5932]

Es hat Zoom gemacht: Der Arcu di Scandulaghiu

Da bin ich schon so viele Jahre auf dieser Insel, war schon so oft in Corte, habe etliche Wanderungen von hier aus unternommen - aber dieses besondere Naturdenkmal kannte ich nur von Bildern.

Hammer Erlebnis: Laufen, steigen, von mehreren Trail-Runnern überholt werden und dann ist die Arcu di u Scandulaghiu auf einmal da! Und es hat Zoom gemacht ;-) Der aufziehende Nebel hat eine mystische Stimmung verbreitet. Das nächste Mal aber gerne mit Sonne. Salute aus Corsica!

Innsbruck am 14.05.2024 07:39 (katarina) [471]

Umrundet von Bergen - die Altstadt von Innsbruck (Foto: chari , Innsbruck, Tirol, Österreich am 13.05.2024) [5909]

Wo der Feigenbaum auf hohe Schneeberge trifft

Das hätte ich nicht erwartet. Ziemlich spontan ist unsere Entscheidung gestern auf Innsbruck gefallen. Wir wollten nach den schönen Tagen im Sivananda Ashram in Reith bei Kitzbühl gerne eine Stück weiter kommen auf den Weg nach Süden zur Fähre nach Korsika, die wir am Freitag geht.

Innsbruck ist unglaublich. Das Bergpanorama des korsischen Bergdorfes Bocognano mit dem Charme einer modernen grünen Stadt. Überall entdecke ich besondere Bäume: Zedern, Kiefern und einen Feigenbaum mit ersten Früchten. Passenderweise wohnen wir in der Botanikerstraße. Egal in welche Richtung du schaust, sind sie zu sehen: Die imposanten - noch schneebedeckten - Berge. Gleich wollen wir zur Höttinger Alm und uns Innsbruck von oben anschauen.

Koh Rong Sanloem am 24.12.2023 18:34 (katarina) [470]

naturaMUNDP wünscht: "Merry Chrismas!" (Foto: katarina , Phnom Penh, Alle Provinzen Kambodschas, Kambodscha am 21.12.2023) [5731]

naturaMUNDO wünscht eine Frohe Weihnacht!

Eine friedliche und frohe Weihnacht wünschen wir und schicken Meeresrauschen und Wind von der kleinen Insel Koh Rong Sanloem!

Es hat ein wenig Mühe gekostet, gestern hier anzukommen. Starker Wind und Wellen waren von Shihanoukville schon am Vorabend spürbar. Am Jetty beruhigt mich die Mitarbeiterin: "We will take the big boat". Und tatsächlich ist das Boot von Island Speed Ferry wie ein Katamaran aufgebaut und bewegt erstaunlich ruhig über das offene Meer. Die verteilten Kotztüten im voll besetzten Boot werden glücklicherweise von niemanden gebraucht.

Phnom Penh am 21.12.2023 14:45 (katarina) [469]

Kreative Fahrgeräte II (Foto: katarina , Phnom Penh, Alle Provinzen Kambodschas, Kambodscha am 21.12.2023) [5728]

Ersteindruck Cambodia

Wir landen in der Hauptstadt Phnom Penh und alles klappt wunderbar reibungslos und schnell mit dem Visum. Die Menschen wirken sehr freundlich. Klar, wird man auch hier angesprochen, aber wenig aufdringlich.

Auf der Fahrt vom Flughafen in unser Hotel fällt auf, welch Talent hier zu kreativen Fahrgeräten herrscht. Viele Ape City Modelle aber auch viel Marke Eigenbau. Ich nehme mir vor eine Bilderserie zu erstellen.

Unser Fahrer erzählt ein wenig, möchte wissen, ob wir von der Geschichte Kambodschas wissen. Das Schreckensregime der Khmer Rouge ist ja noch gar nicht so lange vorbei. Viele Traumata muss die Gesellschaft noch aufarbeiten. Fast jeder hat bestimmt Opfer in seiner Familie zu beklagen. Kambodscha ist ein sehr stark vermintes Gebiet. Die Hauptstadt wirkt recht aufgeräumt mit einigen hohe Gebäuden.

Und dann ist da diese Schrift und die Sprache. Ich frage mich, was ich wohl lernen werde.

Kuala Lumpur am 18.12.2023 04:39 (katarina) [468]

Reisevorbereitungen im Lim Kee Café (Foto: katarina , Kuala Lumpur, Kuala Lumpur, Malaysia am 17.12.2023) [5723]

Reisen ist das was passiert, obwohl du andere Pläne hattest

Dieses leicht abgewandelte Zitat von John Lennon aus "Beautiful Boy" kommt mir in den Sinn, wenn ich den gestrigen Tag betrachte: "Life is what happens to you while you're busy making other plans."

Eigentlich hatten wir geplant in den Taman Negara zu fahren: In den Regenwald und wandern. Jedoch ist die Anreise länger als gedacht. Als ich unseren Gastgeber anrufe, rät er ebenfalls dazu besser Ende Januar mit mehr Zeit zu kommen. Es regne derzeit viel ("rainy season"). Also disponieren wir kurzerhand um und fahren in den Süden von Malaysia.

Melakka hatten wir 2012 schon besucht auf unserer Weiterreise nach Sumatra. Von dort sind wir damals auf die Fähre nach Dumai, im Norden Sumatras. Eine besonders intensives Reiseerlebnis war das.

Die Entfernung von Kuala Lumpur nach Melakka beträgt etwa 150 km. Trotzdem gestaltet sich unsere Fahrt dorthin aufwendiger als gedacht. Gleisarbeiten zwischen den Haltestellen Plaza Rakyat und Hang Tuah und am zentralen Süd-Busbahnhof TBS (Terminal Bersepadu Selatan) ist ein Menschenauflauf. Sowohl an den Schaltern als auch an den Automaten bilden sich Riesen-Schlangen. Harry hat die gute Idee ein Online-Ticket zu erwerben. Aber auch das ist selbst für einen IT-Kenner eine Herausforderung. Bei einem System werden keine nicht-malaiischen Debitkarten aktzeptiert (under maintenance) beim zweiten System klappt es, aber ein Check-Inn am Schalter ist trotzdem nötig. 1,5 Std. dauert es bis wir das Ticket haben und am Ende wird es eine Punktlandung als wir am Gate 16 in unseren Bus steigen.

Kuala Lumpur am 15.12.2023 06:15 (katarina) [467]

Nudel-Manufaktur in Chinatown (Foto: katarina , Kuala Lumpur, Kuala Lumpur, Malaysia am 14.12.2023) [5712]

Wachwerden mit Drachentänzern

Was sind das für Geräusche? Eine Baustelle? Nein. Der Flug war lang. Die letzten Nächte kurz. Beim wachwerden am ersten Morgen in Kuala Lumpur kann ich die Geräusche zunächst nicht zuordnen. Bis ich erkenne: Es sind Drachentänzer!

Gestern Nachmittag sind wir in unserem kleinen Lieblingshotel Tian Jing mitten in Chinatown angekommen. Der erste kleine Rundgang führt uns in einen besonderen Buchladen im 3. Stock eines ehemaligen Hotel-Gebäudes und natürlich zu unserem Nudelbräter Kim Lian Kee. Schön, wieder hier zu sein!

Auf dem Bild seht ihr eine chinesische Nudel-Manufaktur. Dort werden die unterschiedlichsten Nudelnsorten für die vielen Restaurants hergestellt. In kleine Pakete gewickelt werden diese Nudelspezialitäten entweder mit dem Moped ausgeliefert oder zum Abholen bereit gestellt.

Astraka am 20.06.2023 13:40 (katarina) [466]

Einsamkeit und Idylle am Drachensee (Foto: katarina , Astraka, Epirus, Griechenland am 19.06.2023) [5673]

Petalouda heißt Schmetterling

Seit dem 14. Juni sind wir in Griechenland. Es ist ungewöhnlich feucht und kalt für griechische Frühsommer-Verhältnisse. Doch tut das unserer guten Laune und der Wanderlust keinen Abbruch.

Drei Tage waren wir nun im Vikos-Aos-Nationalpark unterwegs. In 2 Tagen haben wir die Petalouda-Runde geschafft. Vom Bergdorf Mikro Papingo ging es auf den Gipfel der Astraka 2.432m, dann zur Berghütte Astraka, um am nächsten Morgen zum Drachensee / Gipfel der Gamila 2.497m wieder über die Berghütte nach Mikro Papingo zu gelangen. Ein wunderschönes - wenn auch anstrengendes - Bergabenteuer war das mit vielen Tiersichtungen (Balkangemse, Wildpferde, Drachenmolche, eine Wachtel, Libellen auf den Wiesen am Drachensee, Eidechsen, Wasserfrösche, Esel).

Seit gestern setzt sich nun auch hier in Griechenland die Sonne durch und wir sind ganz optimistisch, dass es so bleibt. Petalouda heißt apropos sehr treffend so viel wie fliegende Blume.

Gunung Mulu National Park am 29.01.2023 09:15 (katarina) [464]

Flug von KK in den Mulu Nationalpark (Foto: katarina , Mulu Airport, Sarawak, Malaysia am 29.01.2023) [5669]

Flying into Mulu Nationalpark

Es ist immer ein besonderes Erlebnis den Mulu Nationalpark zu erreichen. Dies geht umständlich auf dem Wasserweg und zu Fuß oder einfacher mit einer Turborprop.

Natürlich haben wir schon unterschiedliche Wege in den und aus dem Mulu Nationalpark getestet. Dieses Mal fliegen wir von Kota Kinabalu am frühen Morgen nach Mulu.

Ich bin entzückt: Was für eine Sicht! Vor uns breitet sich ein Bergmassiv aus. Ist das der Gunung Murud (höchster Berg von Sarawak) oder etwa der Gunung Mulu? Dessen Besteigung steht dieses Mal für uns auf dem Programm. Wir sind ohne Gruppe unterwegs und nehmen uns Zeit für dieses 4tägige Abenteuer.

Ich empfinde es als unglaublich schön, Primär-Regenwald von oben sehen zu dürfen. Warum nur gibt es das nicht an mehreren Stellen auf unserer Welt? Das würde ich mir wünschen: Das noch mehr Land unter Naturschutz gestellt oder zum Nationalparks deklariert wird. Das wären wichtige und richtige Schritte für den Schutz unserer Erde und um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Tenom am 21.01.2023 15:43 (katarina) [463]

Pasar besar - Markthalle in Tenom (Foto: katarina , Tenom, Sabah, Malaysia am 21.01.2023) [5638]

Auf ein Frühstück mit dem Polizeipräsidenten

Roti Canai ist eins meiner Lieblings-Essen in Malaysia - vor allem zum Frühstück. Es handelt sich um eine Teigspezialität, die Einwanderer aus Südindien mitgebracht haben und es gibt sie in unterschiedlichen Variationen: Bawang Telur (mit Zwiebeln und Ei), Kosong (pur), Pisang (Banane). Dazu wird ein Schälchen Dhal und ein Schälchen scharfes Curry gereicht. Mittlerweile hat sich diese Speise zu einem eigenen malaiischen Gericht weiterentwickelt, das man in Südindien vergeblich suchen würde.

Nachdem sich unsere Zugfahrt als sehr kurzes - aber tolles - Vergnügen entpuppte, haben wir Zeit Tenom noch zu erkunden.

Es ist Samstag Morgen und die Stadt wirkt sehr lebendig. In einer Seitenstraße entdecken wir ein gut besuchtes Lokal, wo ein junge Frau im vorderen Bereich Rotis zubereitet. Das Zubehör dafür ähnelt einem großem Crêpes-Eisen. Jedoch wird der Teig aus kleinen Kugeln geformt, geworfen und gezogen.

Leider gibt es keinen freien Tisch. Wir beschließen ein Paar zu fragen, ob wir uns dazu setzten dürfen. Wir dürfen und nach ein paar Minuten entsteht ein erster Wortwechsel. Der Mann spricht gut englisch und so tauschen wir uns aus über Tenom, die Welt und Bielefeld. Wir erfahren, dass er die hiesige Polizei leitet. Bevor wir uns versehen, hat er die Rechnung bezahlt.

Ein sehr schöne Begegnung, bei der wir einiges über Tenom und seine Bewohner erfahren durften.

Tenom am 21.01.2023 09:16 (katarina) [462]

Bahnhof Pangi (Foto: katarina , Tenom, Sabah, Malaysia am 21.01.2023) [5637]

Fährt er oder fährt er nicht?

Es ist noch recht früh: 6:50 als wir hier am kleinen Bahnhof in Tenom ankommen und da höre ich ihn schon - unseren kleinen himmelblauen Zug. Es war ein Hin und Her an Informationen, ob dieser Zug ab Tenom fährt.

Vor ziemlich genau 125 Jahren wurde am 3. Februar 1898 die erste und einzige Zugstrecke auf Borneo eröffnet. Die Strecke ist 134 km lang und geht von Tanjung Aru (Nähe Flughafen von Kota Kinabalu) über Beaufort nach Tenom. Gerade der Abschnitt von Beaufort nach Tenom ist spektakulär. Es gibt keine Straße, welche die Dörfer auf dieser Strecke verbindet. Umso wichtiger ist der Zug für die Menschen, die dort in dem Flußtal des Sungai Pangas.

Zurück zur Eingangsfrage: Er fährt. Aber leider nur bis Pangi.

Maliau Basin am 19.01.2023 01:24 (katarina) [460]

Agathis Tree zwischen Ginseng und Agathis Camp (Foto: chari , Maliau Basin, Sabah, Malaysia am 19.01.2023) [5633]

Das Erleben von Harmonie und Gleichgewicht der Natur

Als wir 2009 unsere erste gemeinsame Borneo Reise planen, treffen wir uns in der Schönen Aussicht - einem Ausflugslokal mit Blick auf Bielefeld - und breiten die Borneo Karte auf einen großen Tisch aus. Mein Blick fällt ziemlich bald auf ein interessantes Gebiet mit dem Namen Maliau Basin: Eine hügelige Region, weit und breit offensichtlich ohne Zivilisation und Straßen. Unsere Recherchen ergeben, dass es sich um ein fast unberührtes Gebiet handelt, in dem bisher kaum Menschen waren. Es wird als vergessenes Sabah (Lost Sabah) bezeichnet. Diese Unwegsamkeit hat die Region vorm Abholzen bewahrt, bis es nun den Status einer Conservation Area bekommen hat. Es darf nur von Forschern oder mit Genehmigung betreten werden.

Bis Januar 2023 hat es gedauert, bis sich der Traum erfüllt, dieses Gebiet zu besuchen. Ich bin aufgeregt und skeptisch zugleich. Wir möchten 3 Tage im Primärregenwald wandern gehen mit 2 Übernachtungen mittendrin in Camps. Wie werden die Wege sein? Was werden wir alles erleben? Ist es so anders als bisherige Wanderungen im Regenwald? Gefährlicher? Wer wird in unserer Gruppe sein?

Meine Vorstellungen werden absolut übertroffen. Es ist unglaublich schön und fühlt sich wunderbar an die Natur hier zu erleben. Alles zeugt von Harmonie und Gleichgewicht. Es ist genügend Raum für die Pflanzen- und Tierwelt. In der Ferne hören wir mehrfach den Malaienbär, Gibbons, Nashornvögel, Zikaden, ...

Natürlich ist es schweißtreibend und ich bin heilfroh, dass ich für die steilen Anstiege und Abstiege einen Stock dabei habe. Diesen hat Fida mit mir am Startpunkt, dem Agathis-Camp, ausgewählt.

Wir sammeln viele Erfahrungen mit Leeches (Blutegeln) und verlieren immer mehr den Schrecken vor ihnen.

Ein absolutes Highlight sind die Wasserfälle: Imposant, gewaltig und wunderschön. Wir schaffen 4 von 5 Wasserfällen anzuschauen und zu erleben. Schon am ersten Abend im Nephentes Camp ist klar, wir werden wieder kommen und versuchen das Maliau Basin in unsere Borneo Reise zu integrieren.

Kota Kinabalu am 06.01.2023 03:09 (katarina) [459]

Waterfront Fischerboote Sonnenuntergang (Foto: chari , Kota Kinabalu, Sabah, Malaysia am 06.01.2023) [5623]

Der Magnetismus von Kota Kinabalu

Vor 2 Tagen sind wir in Sabah auf Borneo angekommen. Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug fällt mir eine ausgelassene Stimmung auf. Viele Passagiere (größtenteils Einheimische) freuen sich, machen auf dem Rollfeld Fotos, wir selbst sind ebenfalls glücklich endlich wieder auf Borneo zu sein.

Schon bei früheren Besuchen habe ich die zwei Pole der Hauptstadt von Sabah erlebt. Auf der einen Seite sind da die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Großstadt: Autoverkähr, Lärm, unangenehme Gerüche. Doch auf der anderen Seite ist hier alles so nah: das Meer, die Märkte, unser Liebling-Supermarkt TongHing, die Tourismusszene von Sabah und die Inseln des Nationalsparks Tunku Abdul Raman.

Theoretisch wäre es möglich seinen Urlaub nur hier zu verbringen, mit kleinen Ausflügen auf die Inseln des Nationalparks oder zum Berg Mount Kinabalu, Poring Hot Springs etc.

Sidemen am 03.01.2023 15:20 (katarina) [458]

Wanderung in und um Sidemen mit Nyoman (Foto: katarina , Sidemen, Bali, Indonesien am 03.01.2023) [5616]

Jalan Jalan mit Nyoman

Wer in Indonesien oder Malaysia unterwegs ist, bekommt ganz oft die Frage gestellt: Wohin gehst du? Woher kommst du? Ich bin erstaunt, dass Nyoman (unser einheimischer Guide) bei unserer kleinen Wanderung, diese Frage auch immer wieder beantworten muss. Er meint, die Leute seien halt interessiert. Noch mehr freue ich mich darüber, dass er mit Jalan Jalan antwortet.

Jalan Jalan heißt so viel wie spazieren gehen (Jalan alleine ist die Straße). Etwas was wir auch immer wieder gerne entgegnen.

Nyoman haben wir 2014 kennengelernt. Mit ihm sind wir auf den Gunung Agung - den höchsten Vulkan und gleichzeitig heiligen Berg von Bali - gestiegen. Nyoman ist ein sehr angenehmer ruhiger Mensch. Heute erfüllt sich ein kleiner Traum von mir. Ich wollte mehr erfahren, wie die Balinesen es schaffen so harmonisch wirkende Kulturlandschaften zu formen und zu bestellen. Und meine Neugier wird gestillt. Es sind an die Landschaft angepasst oft kleine Parzellen, die bestellt werden. Auf einer Parzelle wird z.B. für 6 Monate Reis angebaut und danach Chili, Bohnen, und Spinat. Etwas seltener ist die Bali-Kartoffel zu sehen.

Beim Chili gibt es 2 Sorten: Der Chili Bali ist etwas kleiner und wohl schärfer als der Chili Lombok, der wiederrum Namensgeber für die Nachbarinsel ist.

Immer wieder streifen wir Wasserstraßen und Bewässerungskanäle. Alles wirkt sehr ausgetüftelt. Es gibt auch Tierhaltung. Vereinzelt sehen wir kleine Ställe für Kühe oder Hühner und eine sehr kleine Fischfarm zwischen den Feldern.

Morgen wird Galungan gefeiert, daher ist kaum etwas los auf den Feldern. Die meisten Menschen sind mit den Vorbereitungen für diesen hohen Feiertag eingebunden. Wir haben also Glück diese Harmonie an Landschaften ganz für uns erleben zu dürfen. Weiter oben, wo kein Reis angebaut werden kann, sind dann Kokospalmen und Nelkenbäume (für die beliebten Nelkenzigaretten). Die Palmen haben manchmal Metallplatten am Stamm, damit die Affen nicht hochklettern, um die Kokousnüsse zu klauen.

Wir können Nyoman Mukti als Guide sehr empfehlen. Seine Kontaktdaten sind:
+62 85238548412 (Telefonnummer)
+62 853-3845-8258 (whatsApp)

Gili Air am 02.01.2023 20:20 (katarina) [457]

wildes Meer, Wellen (Foto: chari , Gili Air, Lombok, Indonesien am 31.12.2022) [5598]

Das Abenteuer beginnt.

Wie verlässt man das Paradies? Nach 11 Tagen auf den beiden kleinen Inseln Gili Meno und Gili Air - der Inbegriff an Gelassenheit und entspanntem Sein - wird das sicherlich keine einfache Sache. Doch dann wird es noch schwerer.

In der Nacht hat es stark geregnet und schon die letzten Tage war das Meer wild, das Wetter unbeständig. Als uns am Morgen die Mail erreicht, dass unser Fastboat komplett gecancelt wurde und auch nicht klar ist, ob in den nächsten Tagen eins fahren wird, ist Nachdenken angesagt. Bleiben wir noch einen weiteren Tag hier oder welche Möglichkeiten haben wir noch, um zurück nach Bali zu kommen? Unser Flug geht immerhin in gut 2 Tagen.

Wir beschließen von Gili Air mit einem kleinen Boot nach Lombok zu fahren (Fahrtzeit normalerweise 15 min.) und dann mit einem privaten Transfer zum Fährhafen Lembar (Fahrtzeit ca. 1,5 Std.) und von dort mit der Fähre nach Padangbai (Fahrtzeit ca. 5 Std.). Klingt machbar. Aber dieser Weg wird uns mehr Zeit kosten als die 2stündige Fahrt mit dem Fastboat.

Morgens um 9:30 verlassen wir unsere Unterkunft. Allein die kurze Bootsfahrt rüber nach Lombok wird zum Abenteuer. Wir müssen über den Strand aussteigen, was bei den hohen Wellen eine Herausforderung ist. Es klappt und wir folgen einem jungen Mann, der uns zum Transferbus nach Lembar bringen soll. Doch von einem Bus keine Sicht. Erst gibt es keine Info, dann stellt sich heraus, dass dieser Transfer erst in 2 Stunden sein soll. Eine Familie aus Polen und wir setzen

Rund 11 Stunden später sind wir dann um 20:30 an unserem Ziel in Sidemen auf Bali angekommen.

Gili Air am 01.01.2023 06:27 (katarina) [456]

Kleine Wunschpakete für 2023 (Foto: katarina , Gili Air, Lombok, Indonesien am 30.12.2022) [5595]

Selamat tahun baru

Gili Air am 31.12.2022 04:19 (katarina) [455]

Morgenstimmung bei Ebbe (Foto: katarina , Gili Meno, Lombok, Indonesien am 28.12.2022) [5592]

Barfuss und autofrei ins NEUE Jahr

Nun sind wir auf der zweiten der drei Gili Inseln angekommen: Gili Air.

Air heißt auf indonesisch Wasser und nicht Air (gleich Luft), wie Touristen das gerne mal auf englisch aussprechen. Diese kleine Insel ist die einzige der drei mit eigenen Frischwasservorkommen.

Es ist bedeutend voller als auf Gili Meno. Immerhin wohnen 3,5 mal so viele Einwohner hier (1.800) und es sind auch mehr Touristen hier. Der erste Eindruck rund um den Hafen verstört. Wo ist der Strand geblieben, den wir noch von 2014 kennen? Eine Wand wurde wohl nach dem Erdbeben aufgebaut, um die kleine Insel vor der Kraft des Meeres zu schützen. Ich fühle mich an die Insel Spiekeroog erinnert. Die 238 m lange Hessenwand schützt die Insel dort ebenfalls. Diese wurde allerdings schon 1882 erbaut. Die Wand hier wirkt eher einfacher und behelfsmäßig, aber scheint gerade im Winter nötig. Das Meer ist wild - was oft um New Years Eve der Fall ist, wie die Einheimischen uns immer wieder erzählen.

Gili Meno am 22.12.2022 12:35 (katarina) [454]

mit vollem Gepäck am Strand (Foto: chari , Gili Meno, Lombok, Indonesien am 22.12.2022) [5585]

Angekommen im Paradies

Gute sechs Jahre ist es her, dass wir das letzte Mal auf Gili Meno waren. Ein Erdbeben (2018) und 2 Jahre Pandemie liegen dazwischen. Natürlich sind wir neugierig und in Vorfreude, wie wir diese kleine Trauminsel, auf der wir schon so viele schöne Momente erlebt haben, vorfinden werden.

Unsere Unterkunft - das Seri Resort - erstrahlt nach wie vor wie eine Perle hell und offen am Strand. Auffällig ist jedoch wie viele andere Unterkünfte verschwunden oder zu Bauruinen verkommen sind. Einiges wird mit viel Arbeit langsam wieder aufgebaut. Es sind noch recht wenige Touristen auf der Insel, was den Aufbau für kleine Unternehmer sicherlich erschwert.

Uns ist diese Ruhe mehr als willkommen. Entspanntes und leichtes Sein stellt sich direkt bei Ankunft ein :-)

Sidemen am 21.12.2022 11:40 (katarina) [453]

Vrikshasana am Banyan-Tree Temple (Foto: chari , Sidemen, Bali, Indonesien am 20.12.2022) [5566]

Sidemen - eine grüne Oase

Wir sind auf Erkundung. Neben schönen Orten werfen wir auch immer wieder einen Blick auf besondere Unterkünfte, die zu unseren Unternehmungen, zu uns und unseren Gästen passen könnten.

In der Nähe von Sidemen sind wir fündig geworden. Wir sind selbst so angetan von der Stimmung hier vor Ort: der Fluss rauscht, die Natur ringsum ist traumhaft grün, die Unterkunft ist ausgetüfftelt und geschmackvoll eingerichtet und der Hammer ist, es gibt einen wunderschönen Yoga-Raum. Um genau zu sein, ein Yoga-Shala, dass zu allen 4 Seiten offen ist mit Blick auf den Gunung Agung.

Wir unternehmen direkt erste kleine Wanderungen und entdecken eine Wasserstraße und einen kleinen Weg durch Terrassenfelder zu einem Tempel mit Banyantree. Die Menschen vor Ort sind interessiert und offen. Es ergeben sich vereinzelte kurze Wortwechsel auf halb indonesisch, halb englisch.

Ubud am 20.12.2022 00:12 (katarina) [452]

Seerose am Saraswati-Tempel (Foto: chari , Ubud, Bali, Indonesien am 19.12.2022) [5561]

Kulturlandschaften in Perfektion

Om swastiatu (Begrüßung auf Bali, wobei die Hände vor die Brust geführt werden).

Es ist mein viertes Mal auf Bali und auch dieses Mal frage ich mich, woran es liegt, dass ich mich hier sofort so wohl fühle? Was macht Bali aus, was ist das Besondere? Die Insel hat für ihre Größe eine erstaunliche Bevölkerungsdichte: 765 Einwohner pro km² (im Vergleich dazu hat Deutschland 235 Einwohner und Australien 3 Einwohner pro km²). Hinzu kommen noch die ganzen Touristen aus aller Welt, die sich auf der Insel bewegen.

Es ist unglaublich voll auf den Straßen und wenn ich mich so umschaue, besteht die Insel zum größten Teil aus Kulturlandschafen. Aber die Kulturlandschaften auf Bali sind besonders geschickt und effektiv angelegt - um nicht zu sagen - meisterhaft. Die Landschaften sind geprägt von den Terrassenfeldern, vereinzelte Verschläge für Vieh, Gruppen von verwildertem tropischen Bewuchs und auch immer wieder kleine Wälder. Es gibt keine Monokulturen, wie bei uns. Auf einer kleinen Fläche werden unterschiedliche Feldfrüchte angebaut. Neben Essbarem werden natürlich auch viele Blumen und Blüten für die rituellen Opfergaben zwischen oder am Rand der Felder angebaut.

Auch die Tempel offenbaren viel handwerkliches Geschick und Liebe zum Detail. Die Menschen begegnen uns offen und freundlich. Täglich werden nach bestimmten Regeln kleine Opferschalen (Canang Sari) dargeboten, um für Gesundheit und Glück zu bitten.

Bali macht glücklich und ich weiß jetzt genau, warum naturaMUNDO hier wieder Reisen anbieten wird.

George Town am 16.12.2022 08:55 (katarina) [451]

Pantai Kerachut im Nationalpark - hier kommen auch Schildkröten gerne hin (Foto: katarina , George Town, Penang, Malaysia am 15.12.2022) [5555]

Der Strand ist das Ziel

Endlich wieder Regenwald. Nach fast 4 Jahren ist das die erste Dschungel-Tour. Wir sind im Nationalpark - im Norden der Insel Penang und es fühlt sich unglaublich vertraut an. Ich bin froh als der gepflasterte Weg in einen steilen Pfad übergeht. Wurzeln, Lianen, lehmiger Boden und Sandstein machen das Wandern im Regenwald zu einem Ganzkörpertraining und ersetzen jede Sauna. Das Erlebnis wirkt noch mal intensiver durch die Urwald-Geräusche: Zikaden, Vogelgesang und dann plötzlich ein Rascheln. Wir bleiben stehen und orten das Geräusch: Es ist ein Silverleaf-Monkey, den wir eine Weile beobachten können.

Unser Ziel ist der Schildkrötenstrand - Pantai Kerachut. Der Weg ist sehr gut markiert und erst an der letzten Abzweigung vorm Strand gehen wir die Variante um den Meromictic Lake. Es gibt nur drei Seen dieser Art in Asien. Hier fließen 5 Flüsse und das Meer selbst in diesen See. Eine wunderschöne Stimmung. Wir sehen und hören Wasservögel und beobachten einen Weißbauchseeadler wie er seine Kreise schwingt. Der einzige kleine Wermutstropfen: Wir dürfen nicht schwimmen. Der Einstieg ins Meer gefährlich steil und es gibt zu bestimmten Jahreszeiten sehr viele Quallen. Also verlassen wir dieses Naturparadies nur mit einer kurzen Erfrischung der Füße und Beine :-)

George Town am 14.12.2022 03:45 (katarina) [450]

Kleine köstlich gefüllte Dampfnudelspezialitäten (Foto: katarina , George Town, Penang, Malaysia am 13.12.2022) [5554]

Eyes wide open in George Town

Unsere Reise nach Penang beginnt am alten Bahnhof von Kuala Lumpur. Wir fahren mit dem Zug. Eine sehr angenehme Fahrt endet nach ca. 4 Stunden in Butterworth. Dort geht es direkt auf die Fähre und schwuppdiwupp sind wir in Georgetown.

Wir beschließen zu Fuß ins Hotel zu gehen und es lohnt sich: Überall gibt es kleine Entdeckungen am Wegesrand. Georgetown begeistert durch seine vielen Tempel, alte Shophäuser mit Arkaden-Gängen, großzügige Bepflanzung und ganz viel Streetart

Schnell wird klar, dass es hier ganz anders ist als auf dem Festland. Es handelt sich um die Baba-Nyonya Kultur, die das Stadtbild hier so prägt.

Kuala Lumpur am 13.12.2022 02:49 (katarina) [449]

Grüne Stadt Kuala Lumpur (Foto: katarina , Kuala Lumpur, Kuala Lumpur, Malaysia am 12.12.2022) [5542]

Urwald mitten in der Stadt

2 Millionen Einwohner, viel Autoverkehr, tropische Wärme ... Wie erreicht eine Stadt trotzdem eine angenehme Lebensqualität für ihre Bewohner und Besucher? Hier in Kuala Lumpur wurde das ehemals fast "eklige" Flussufer in eine Promenade mit dem Arbeitstitel "River of Life" verwandelt.

Ich erinnere mich, dass bei unserem ersten Besuch Harry ans Wasser, an den Fluss, wollte. Genau genommen fließen hier sogar 2 Flüsse zusammen: der Sungai Gombak und der Sungai Klang. Der Fluß Gombak hieß einst Sungai Lumpur (schlammiger Fluss). Das malayische Wort für Mündung ist Kuala und somit ergab sich der Name der Stadt an diesem schlammigen Zusammenfluss als Kuala Lumpur. Dort an dem Zusammenfluss ist die Masjid Jamek, im Zentrum der Stadt.

Wir fragten damals herum, wo denn der Fluss sei. Irritierte Blicke begegneten uns. Doch wir fanden letztendlich einen Zugang zum Fluss, der viel schlammiges Wasser führte. Das tut er immer noch, aber die Promenade hat sich 12 Jahre später sehr verändert. Auch beobachten wir, dass der Fluss bedeutend weniger Müll führt.

Dafür war und ist ganz viel Aufklärungsarbeit nötig. Immer wieder gibt es Tafeln mit Infos. Zudem sind etliche grüne schattige Oasen entstanden, die zum Verweilen einladen. Frösche sind zu hören, Hausfassaden sind bemalt, Fußgänger-Brücken leiten von den stark befahrenen Straßen zur Promenade.

Unser Hotel ist ein gutes Beispiel dafür, wie Klimaanlagen weitgehend ausgeschaltet bleiben können. Ein ausgetüfteltes Belüftungssystem sorgt für einen Austausch von Luft und bringt Kühle ins Gebäude. Das Badezimmer ist auf dem Balkon.

Was mich nach wie vor in Kuala Lumpur fasziniert, ist der Bukit Nanas (Ananashügel). Mitten in der Stadt wurde ein kleiner Teil Urwald erhalten. Eine Art grüne Lunge mit Regenwald und dort leben tatsächlich Silberne Haubenlangure.

Viele gute Beispiele wie urbanes Leben nachhaltiger gestaltet werden kann. Das sind wichtige Schritte dem Klimawandel konstruktiv zu begegnen.

Kuala Lumpur am 11.12.2022 14:12 (katarina) [448]

Teezeit in unserem Bürozentrale im Tian Jing Hotel (Foto: katarina , Kuala Lumpur, Kuala Lumpur, Malaysia am 11.12.2022) [5538]

Auf einen Tee im Tian Jing

Wir brauchen, wenn wir unterwegs sind, immer wieder kleine Inseln zum Arbeiten, Erholen und Planen. Das Tian Jing Hotel ist so eine Art naturaMUNDO-Außenzentrale geworden.

Pandemiebedingt waren wir lange nicht mehr hier, finden aber einen Ort vor, an dem wir uns wohlfühlen. Unsere Adresse hier in KL, mitten in Chinatown.

Kuala Lumpur am 11.12.2022 10:25 (katarina) [447]

Straßensperrung für's Public Viewing (Foto: katarina , Kuala Lumpur, Kuala Lumpur, Malaysia am 10.12.2022) [5540]

Die Stadt Kuala Lumpur gibt einen aus!

Wir drehen noch eine Runde und durch Zufall hören wir Lautsprecher und Stimmen. Was kann das sein? Ein Public Viewing?! Stimmt, heute ist WM-Viertelfinale. Am Dataran Merdekan (dem großen Unabhängigkeits-Platz) ist die Hauptstraße gesperrt und viele Leute sind zusammen gekommen. Kinder spielen, Seifenblasen und bunte Spielzeuge sind zu sehen, Erwachsene sitzen auf dem Boden vor einer großen Leinwand und Straßenverkäufer bieten Getränke und Sitzkissen an. Wir kommen 5 Minuten vor dem Tor der Marokkaner gegen Portugal an. In der Pause schlendern wir nach Hause. Eine tolle Stimmung um Mitternacht rund um die Masjid Jamek und dem neu gestalteten River of Life.

Das Ende der 2. Halbzeit hören wir dann auf unserem Balkon klassisch im Audio-Format mit witzigen Kommentaren (der Trainer der Portugiesen ist wohl ein "Kippenonkel", erfahren wir).

Das Spiel wird nicht im öffentlichen malaiischen Fernsehen übertragen. Um so toller, dass die Stadt KL ihren Bürger*innen ein kostenloses Live Public Viewing ermöglicht.

Glückwunsch an Marokko, der wohl ersten afrikanischen Mannschaft in einem WM-Halbfinale.

Kuala Lumpur am 09.12.2022 07:43 (katarina) [446]

Kedai Runcit = Gemischtwarenladen (Foto: katarina , Kuala Lumpur, Kuala Lumpur, Malaysia am 08.12.2022) [5533]

Die Welt umarmen.

Wir haben es getan. Nach dieser langen Zeit sind wir gestern in Malaysia angekommen. Ein paar Mal bemerke ich, wie sichtlich gerührt ich bin. Ich freue mich zum Beispiel, dass wir bei unserem Lieblings-Chinesen in Chinatown angesprochen werden: "Long time no see". Ich freue mich über das erste Roti Chanai (eine Spezialität von indischem Migranten aus Chennai, die es aber nur in Malaysia gibt). Ich freue mich, das Geschehen zu beobachten und wie immer hat sich hier viel verändert.

Auffällig ist, wie viele Läden zu vermieten sind und einige Hotels, die wir von früher kennen, gibt es nicht mehr. Sogar das renommierte Swiss Inn in Chinatown hat dicht gemacht. Generell ist weniger los auf den Straßen. Doch von Trübsal keine Spur. So lebendig und fruchtbar wie die Natur des Regenwaldes so entstehen auch hier neue Formen. Besonders schön ist der Background Marketplace: Eine Art Foodcourt mit Fahrrad- und Buchladen. Abends wird Musik aufgelegt.

So unterschiedlich wir Menschen sind - so ähnlich sind wir uns. Egal ob in Kuala Lumpur, Amritsar oder Bielefeld. Wir freuen uns über ähnliche Dinge, uns erfüllt Ähnliches mit Sorge. Ich spüre diese Verbundenheit immer wieder auf Reisen. Die Welt zu umarmen, das ist auf Reisen möglich. Deswegen ist es so wichtig, dass es wieder möglich ist: Das Reisen in die weite Welt.

Langeoog am 15.10.2022 09:15 (katarina) [445]

volle Konzentration beim Manövrieren auf dem Mesilau (Foto: katarina , Gunung Mulu National Park, Sarawak, Malaysia am 17.08.2016) [4754]

Die Schützer des Waldes freuen sich

Es ist ein großer Erfolg: Für die Penan (indigenes Volk auf Borneo), für die Tierwelt, für den Erhalt von Primärregenwald und somit für uns alle! Verhindert werden konnte, dass nach jahrelangem Protest eine Palmöl-Planatage direkt beim Gunung Mulu Nationalpark entstehen sollte. Die Regierung des Bundesstaates Sarawak hat nun die Genehmigung zurück gezogen.

Für die indigenen Völker ist der Wald ihre Lebensgrundlage. Verschwindet er, sind sie gezwungen in staatliche Wohnprojekte zu ziehen, raus aus dem Wald. Das Zusammenspiel Mensch und Wald, ein großes Wissen verschwindet somit mehr und mehr.

Wie können sich indigene Völker dagegen wehren, dass ihnen ihr Lebensraum genommen wird? Das hat mich schon beim Film über Bruno Manser (ein schweizer Umweltaktivist, der bei den Penan gelebt hat) beeindruckt. Er hat versucht den indigenen Völkern eine Stimme zu geben, das Verschwinden des Waldes und die Profitgier der Palmöl-Konzerne sichtbar zu machen, indem er Presse- und Öffentlichkeits-Arbeit betrieben hat. Und: Er ist auf die Idee gekommen, die Gebiete der indigenen Völker zu kartieren. Durch die Kartierung wird das Territorium der indigenen Völker in Landkarten übertragen. Sie erhalten somit Rechte. Es wird für die Konzerne schwieriger dort einfach Bäume zu fällen und Palmöl-Plantagen zu errichten.

Einen wichtigen Beitrag leisten Organisationen wie Rettet den Regenwald und auch wir alle, die wir Petitionen unterstützen oder Geld spenden, damit z.B. Kartierungen vom Gericht anerkannt werden.

Ein großer Erfolg für uns alle!

Mehr Infos bei Rettet den Regenwald

Damouchari am 29.06.2022 15:30 (katarina) [443]

Kieselstrand und kristallklares Meer (Foto: chari , Damouchari, Thessalien, Griechenland am 28.06.2022) [5504]

πάντα ῥεῖ - alles fließt

Ein kleiner Küstenort mit einer unbeschreiblichen Atmosphäre und: Er diente schon als Drehort für Mamma Mia!

Das Meer ist hier kristallklar, die Leute entspannt und freundlich, der kleine Naturhafen hübsch anzusehen, die Zikaden singen. In einer Taverne lesen wir "Tα πάντα ῥεῖ". Ja, wir müssen über Heraklits Formel der Einheit aller Dinge nachdenken und diskutieren die Parallelen zur der noch älteren Brahman Formel in der Vedanta Philosophie. Endlich Zeit für mehr Meer. Das Auto haben wir seit 2 Tagen nicht mehr fortbewegt. Dafür ist es zu schön hier. Alles was zählt, ist die Erfrischung im Meer und die Inspiration der Sinne.

Der Pilion wird naturaMUNDO weiter begleiten.

Bielefeld am 17.05.2022 10:02 (katarina) [442]

Morgenstimmung am Hafen von Girolata (Foto: katarina , Girolata, Korsika, Frankreich am 13.05.2022) [5485]

Zu Fuß ins Paradies

Eine tolle Reise liegt hinter uns. Der lange Weg - über 4 Zwischenstationen - führte uns Schritt für Schritt zu Fuß ins Paradies. Übernachten durften wir in zwei kleinen Bergdörfern, zwei Küstenorten und in einer Auberge mitten im Wald. Unterwegs sind wir als Gruppe schnell zusammen gewachsen und hatten viele schöne und lustige Erlebnisse. Der Auszug aus dem Paradies fiel uns nach 3 Nächten dort merklich schwer.

Avvedeci Corsica et a presto!

Auberge de la Forêt de Bonifatu am 06.05.2022 08:04 (katarina) [441]

Nebel-Regen-Stimmung etwa 30 Minuten nach dem Bocca Bonassa, 3h von der Auberge (Foto: chari , Auberge de la Forêt de Bonifatu, Korsika, Frankreich am 05.05.2022) [5484]

Abenteuer auf und neben dem Mare e Monti

Wir testen neue Wanderstrecken und dürfen Korsika wild, grün und aufregend schön erleben.

Drei Tage waren wir jetzt unterwegs und jeder Tag hatte seine Besonderheiten. Am 1. Tag sind wir eine Variante gegangen, die nicht auf allen Karten eingezeichnet ist. Unterwegs bemerken wir alte GR20 rot / weiß Markierungen. Zum Teil wirkt der Wald dystopisch aber schön. Unter verbrannten Abschnitten kämpft sich die Natur wieder durch. Ein Arrangement aus verkohlten Baumstämmen mit saftig grünen Christrosen, wildem Fenchel und Zistrosen - ab und zu Teppiche von wildem Fenchel.

Am 2. Tag folgen wir einer Empfehlung des Hüttenwirtes Serge und sind begeistert wie moderat der Anstieg zum Bocca de Bonassa ist. Auch hier erkennen wir alte Mare e Monti Markierungen, übermalt mit roter Farbe. Am Pass treffen wir dann auf die Normalroute des Mare e Monti. Der Regen wird heftiger. Wir müssen auf rutschige Granitsteine achten, die sich sonst so angenehm als Trittsteine anbieten. Heute werden sie gemieden. Die Strecke bis zum Col de Lucca zieht sich und bis wir dann nach Manso kommen sind wir völlig durchnässt. Wir klopfen an die Tür des Casa Voltegira und zum Glück haben Domique und Thierry ein schönes Zimmer für uns. Eine warme Dusche und trockene Kleidung bewirken Wunder. Unten brennt der Kamin und unsere Gastgeber sind unschlagbar charmant.

Corte am 13.08.2021 10:42 (katarina) [440]

Passionsblume mit Besuch (Foto: katarina , Corte, Korsika, Frankreich am 12.08.2021) [5444]

La nature est partout.

Ja, es ist unglaublich heiß und trocken auf Korsika. In den letzten Tagen haben wir immer wieder aufmerksame Feuerwehrleute auf Bergpässen, an trockenen Hängen und in Wäldern gesehen. Auf der Hut, um bei einem ausbrechenden Feuer sofort reagieren zu können.

In einem älteren Reiseführer lesen wir, dass die Durchschnittstemperatur für Ajaccio im August 28 Grad beträgt. Derzeit ist es sogar in den Bergen und auf den höchsten Straßenpässen (Col der Verghio mit 1.478 m und Col de Vizzavona 1.161 m) über 30 Grad warm! Sonst habe ich dort oft auch mal eine Jacke gebraucht. Und während ich so über die Trockenheit nachdenke, entdecke ich 5 Minuten später und 300 m weiter eine super grüne Hecke voller Passionsblumen. Eine Augenweide, die zum Staunen einlädt. Auch die Bienen und Hummeln fühlen sich wohl hier und fliegen voll gepackt mit Blütenstaub herum :-) C'est la Corse - eine Insel der Kontraste.

Cervione am 03.08.2021 10:22 (katarina) [439]

Sonnenuntergang am Strand von Prunete (Foto: katarina , Cervione, Korsika, Frankreich am 02.08.2021) [5427]

Delfine in Sicht

naturaMUNDO ist unterwegs. Wir sind auf Recherche-Tour und erkunden bekannte und unbekannte Orte. Was hat sich verändert in den letzten 1,5 Jahren Pandemie auf Korsika? Welche neuen Wege sind entstanden? Wie geht es unseren Kooperationspartnern? Wir machen uns ein Bild vor Ort und berichten hier für euch.

der Laden am 23.07.2021 13:28 (katarina) [438]

Laimos, Grat Richtung Kakkalos-Hütte (Foto: chari , Olympmassiv, Zentralmakedonien, Griechenland am 03.07.2021) [5416]

Endlich Griechenland.

1 Jahr, 3 Monate und 8 Tage ist es her, dass wir das letzte Mal in einem Flugzeug saßen. Die Aufregung und Vorfreude ist daher groß. Wir nehmen extra einen frühen Zug zum Flug. Alles läuft reibungslos und irgendwann hebt der Flieger tatsächlich ab. Yeah - es geht nach Thessaloniki.

Diesmal sind wir ohne Mietwagen unterwegs und ich bin erstaunt, wie gut das geht. Wir nutzen aber tatsächlich fast alle Verkehrsmittel: Bus, Taxi und Zug. Zweimal werden wir in den Bergen von Einheimischen im Pick-up mitgenommen.

Von Thessaloniki geht es zunächst nach Ioannina, der Stadt am See. Unser kleines Hotel in der Altstadt (to kastro) ist herzallerliebst. Am Morgen sortieren wir, aus unserem eh schon spärlichen Gepäck, alles noch Überflüssige aus, denn wir wollen auf 5-Tagestour: Von Amphithea (bei Ioannina) zu Fuß bis nach Konitsa auf dem greek national trail 03.

Das Abenteuer beginnt. Wir haben die Strecke auf unserem GPS gespeichert und das ist auch unser Glück bzw. immer wieder ein wichtiger Anhaltspunkt. So finden wir am Anfang tatsächlich noch ein paar spärliche Markierungen aber danach verliert sich der Weg im Wacholder. Ein Erdrutsch erschwert die Suche nach der rot-weißen Markierung. Doch dann treffen wir auf eine Straße und nach der Abzweigung wird die Markierung besser. Es ist unglaublich heiß, der Weg phasenweise sehr steil und so beschließen wir am Katafigio (Schutzhütte), welches unweit einer Straße liegt, die Tour zu beenden. Ein motorisierter Kuhhirte nimmt uns ein Stück auf seinem Pick-up mit und so sind es nur noch zwei Kilometer bis Lingiades.

Lingiades kennen wir noch von unserer Bildungsreise "Auf den Spuren des Wiederstandes im 2. Weltkrieg". Wir finden eine schöne Bleibe bei Dimitris und essen abends mit Blick auf den See. In der schönen Dorfkirche aus Stein wird eine Hochzeit gefeiert. Am nächsten Morgen bringt uns Dimitris Bruder zu unserem Ausgangspunkt (gestriger Endpunkt). Die heutige Etappe ist ganz nach meinem Geschmack. Erst mal ein ein wenig kraxeln und dann sind wir auf einem Grat mit schönen Ausblicken. Ein Highlight sind die kletternden Balkangämse am Grat :-) Wegzeichen? Fehlanzeige. Aber so hatte es auch schon der Hirte beschrieben, dass wir uns an den Bergpass orientieren sollen und wir haben ja unterstützenderweise auch noch die rote Linie unseres GPS.

Bis wir endlich im ersten heiß ersehnten Bergdorf der Zagoria-Dörfer ankommen ist es später Nachmittag. Die Platia (Dorfplatz) von Dikorfo hat eine Quelle und ein Kafenio im Schatten. Wir bleiben auf ein Getränk und am Nachbartisch sitzen 3 junge Männer - Hobbyimker wie sie erzählen - mit denen wir uns wunderbar über diese Gegend austauschen. Nach dieser inspirierend-schönen Pause geht es weiter. Wir wollen bis zum nächsten Zagoria-Dorf Kipi. Zu Beginn ist der Weg im Wald sehr verwunschen und kurz verschwunden. Ab Kilometer 25 beginnt dann endlich ein gut markierter Weg durch einen Mischwald. Immer treffen wir auf alte Steinbrücken und queren Bäche. Märchenhaftes Licht belohnt uns am Abend bis wir dann bei km 34 das Dorf Kipi erreichen.

der Laden am 17.02.2021 15:24 (chari) [437]

Malaysia startet Covid-19-Impfung

Malaysia plant den Covid-19-Impfstart am 26. Februar 2021. Es sind 3 Phasen bis zum Februar 2022 vorgesehen. Eine erste Lieferung des BioNtech-Impfstoffs wird am kommenden Sonntag (21. Februar) erwartet.
TheSunDaily
NewStraitsTimes

Indonesien, zum Vergleich, impft schon seit dem 13. Januar den Impfstoff Sinovac und beginnt am heutigen Mittwoch eine zweite Phase mit den Zielgruppen Beschäftigte des öffentlichen Sektors und ältere Mitbürger
JakartaGlobe

Bielefeld am 14.02.2021 22:12 (katarina) [436]

Eisfedern am Obersee (Foto: katarina , Bielefeld, Unteres Weserbergland 53, Deutschland am 13.02.2021) [5393]

Traumhafte Winterlandschaft

So etwas habe ich in Bielefeld das erste Mal erlebt. Heute war der 8. Tag in Folge mit tiefem Schnee und frostigen Temperaturen. 4 Tage sind keine Busse und Bahnen gefahren. Die ersten Tage auch fast keine Autos. Das war schön. Die winterlichen Straßen ganz für sich zu haben. Jetzt ist das 2. Wochenende im Schnee um und es war einmalig schön den Obersee komplett zugefroren zu erleben.
Auf der Eisfläche waren hübsche Eisfedern und Blumen, die in der Morgensonne unglaublich schöne Reflexionen in Regenbogenfarben hervor brachten. Ein Highlight. Beeindruckend.

Bielefeld am 05.01.2021 06:01 (katarina) [435]

Neugierig auf 2021 (Foto: katarina am 03.01.2021) [5392]

Neugierig auf 2021

Eine Art Zauber liegt in jedem Jahresanfang. Was wird das Jahr bringen? Welche neuen Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen warten auf uns? Wie wird das Reisen aussehen im Nach-Corona-Jahr?

2020 war für naturaMUNDO ein sehr ruhiges Jahr, für uns selber aber ein aktiv-herausforderndes. An ferne Reiseziele war schwer zu denken und für das Wandern in kleinen Gruppen gab es ständig neue Regelungen und Reisewarnungen. Langfristige Planung über 2 Wochen hinaus - Fehlanzeige. So waren wir in Bielefeld aktiv, haben uns in lokale Projekte eingebracht und persönlich weiter entwickelt. Nach wie vor sehr glücklich sind wir mit der Entscheidung Anfang Februar noch nach Süd-Indien gereist zu sein. Dort haben wir unsere Fortgeschrittenen-Yogalehrerausbildung absolviert, um dann pünktlich zum 1. Lockdown wieder in Deutschland zu sein.

Extertal am 27.10.2020 07:25 (katarina) [434]

Auf dem Steinberg (Foto: chari , Steinberg, Oberes Weserbergland 36, Deutschland am 25.10.2020) [5384]

Extertal-Expedition

Wir haben uns wahrscheinlich das letzte Wochenende in diesem Herbst ausgesucht, wo solch ein Vorhaben noch möglich ist: Zu Fuß von Hameln bis nach Lemgo die herbstlich gefärbten Landschaften zu genießen. Allein die Zugfahrt nach Hameln liefert uns zauberhafte Blicke in die herbstliche Welt.

Der erste Tag hat es in sich. Das Wetter spielt mit. Während es beim Café in der Altstadt Hameln noch ein wenig regnet, bekommen wir mittags sogar Sonne ab. Die Wegführung bringt uns über die Grenze von Niedersachsen nach NRW mit vielen schönen Blicken in das Lipper Bergland. Oft verläuft der Weg an Waldgrenzen, so dass weite Ausblicke möglich sind. Jedoch sind die Tage merklich kürzer und wir müssen uns für unsere 36,3 km am Ende noch etwas sputen und 2 Abkürzungen einlegen, um nicht ganz im Dunkeln in unserer Unterkunft anzukommen.

Für den 2. Tag wird uns dank der Zeitumstellung eine Stunde mehr Erholung geschenkt. Das nehmen wir gerne an. Am Tag 2 gibt es mehrere Highlights: den Steinberg mit Panoramablick, der malerische Ort Hillentrup mit seinen Fachwerkhäusern und ein Hohlweg zwischen zwei Feldern, der wirklich besonders ist und an Korsika erinnert.

Insgesamt waren es 56 km, 1.443 Höhenmeter rauf und wieder runter, viel Einsamkeit mit einigen Entdeckungen im Auenland des Nordens.

Bielefeld am 12.10.2020 07:48 (katarina) [433]

Grünkohlfeld zwischen Lemgo und Bad Salzuflen (Foto: katarina , Lemgo, Oberes Weserbergland 36, Deutschland am 10.10.2020) [5377]

Hansa oder Hanse?

Wir sind unterwegs auf dem Fernwanderweg X9. Dieser wird auch Hansaweg genannt und vebindet die 3 Hansestädte Hameln, Lemgo und Herford. Doch warum heißt es mal Hanse und mal Hansa? Wir haben recherchiert.

Zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert entstand die Hanse, eine Vereinigung von insgesamt 200 Städten zu einer Art Kaufmanns- und Städtebund. Darunter waren vor allem Hafenstädte wie Hamburg und Bremen, aber auch Städte im Binnenland, die an bedeutenden Flüssen lagen. Durch Freihandel kamen viele dieser Hansestädte zu Wohlstand. Zudem war der Hansebund politisch und kulturell aktiv. Beeindruckende Kultur- und Baudenkmale entstanden in dieser Zeit und sind auch heute noch, z.B. in der Altstadt von Lemgo, zu bestaunen. Wir waren jedenfalls angetan von den jahrhundertealten Fachwerkhäusern in der Altstadt.

Hanse leitet sich vom althochdeutschen Wort hansa ab und bedeutet so viel wie Gruppe, Gefolge, Schar.

Unsere Strecke gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Immer wieder bog der Hansaweg ab und wir waren auf schmalen Pfaden und hatten Fernblicke bis in den Teutoburger Wald und auf wunderschöne Wolkenformationen. Die Beschilderung ist gut. Es handelt sich ja immerhin um einen Qualitätswanderweg. Witzigerweise treffen wir unterwegs auf 2 junge Männer, mit großen Rucksäcken, die den Weg abwandern und an kritischen Stellen nach makieren. Sie erzählen, dass in der nächsten Woche die Wegprüfer kommen. Diese Prüfung wird der Hansaweg wohl bestehen.

Bielefeld am 05.10.2020 15:23 (katarina) [432]

Sonnenuntergang am Plage de Peru (Foto: chari , Cargèse, Korsika, Frankreich am 11.10.2018) [5101]

Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben

Auf dieses Zitat von Kurt Tucholski bin ich heute gestoßen. Derzeit ist mir aber eher danach diese Aussage umzustellen:
Leben ist die Sehnsucht nach dem Reisen. Obwohl ich mein Leben liebe, egal wo ich bin, sehne ich mich so langsam nach unserer Art unterwegs zu sein und die Natur zu Fuß zu entdecken.

Mitte September mussten wir schweren Herzens unseren Korsika-Aufenthalt absagen, da die Insel zum Risikogebiet erklärt wurde. Anstelle Trübsal zu blasen, verfeinern und erweitern wir unser Programm für 2021. Wir freuen uns auf neue und bewährte Reisen. Wir freuen uns auf besondere Orte und Unterkünfte (z.B. eine Übernachtung im Leuchtturm) und ganz besonders freuen wir uns auf euch und schöne Begegnungen.

Bielefeld am 12.08.2020 13:10 (katarina) [431]

Zwergelefant (Pygmy Elephant) im Ufergras (Foto: chari , Sungai Kinabatangan, Sabah, Malaysia am 19.02.2011) [2356]

Hari Gajah heißt - Tag des Elefanten

Heute am 12. August ist Weltelefanten-Tag. Der Tag widmet sich dem Schutz dieser besonderen Tiere. Mehrmals durften wir bei unseren Reisen nach Borneo und Sumatra den Borneo-Zwergelefanten vom Wasser aus beobachten. Dies hat bleibende Eindrücke hinterlassen.

Der Borneo-Zwergelefant ist mit 2-3 m Höhe die kleinste Unterart des Asiatischen Elefanten. Im Vergleich dazu werden Festland-Elefanten bis zu 4 Meter groß.

Wir wünschen allen Elefanten dieser Welt alles erdenklich Gute!

Bielefeld am 22.04.2020 10:33 (katarina) [430]

am Plage de Peru (Foto: chari , Cargèse, Korsika, Frankreich am 11.10.2018) [5099]

One world - One health

So recht hat er. Der UN-Generalsekretär Antonio Guterres meint:
"Wir müssen entschlossen handeln, um unsere Erde zu beschützen vor beidem: dem Coronavirus und der existentiellen Bedrohung durch die Klimazerstörung."

Seit 1970 wird am 22. April weltweit der Tag der Erde mit vielfältigen Aktionen begangen. Das Ziel ist, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. denn es macht einen Unterschied wie und was und wie viel wir konsumieren.

Experten sprechen in diesem Zusammenhang über die Wichtigkeit des Konzeptes "One Health" - der Idee, dass alles miteinander verbunden ist - die Gesundheit von Tieren, das Ökosystem und der Mensch. Wenn eines davon aus dem Gleichgewicht gerät, hat das Folgen auf die anderen.

Bielefeld am 03.04.2020 13:45 (katarina) [429]

Naturbrücke Ruthsenbach (Foto: chari , der Laden, Unteres Weserbergland 53, Deutschland am 14.05.2017) [5374]

Es lebe das Abenteuer!

Wie bauen wir ein Floß aus Naturmaterialien? Wie lerne ich den wichtigsten aller Knoten (Palstek), so dass ich ihn noch 10 Jahre später aus dem Effeff binden kann? Oder wie gehe ich mit meiner Angst um, dass da vielleicht ein Bär am Aos-Flußufer auftauchen könnte? Auf das alles hatte Rüdiger Nehberg eine Antwort in seinem witzig-informativ geschriebenen Survival-Lexikon.

Rüdiger Nehberg ist in Bielefeld geboren; vor 2 Tagen ist er gestorben - mit 84 Jahren. Ich habe ihn sehr geschätzt für seine Abenteurer-Aktionen aber auch als Aktivisten (Rettung der Yanomani-Indianer in Brasilien, gegen Genital-Verstümmelung bei Frauen). Zweimal durfte ich ihn live erleben und war begeistert von seinem Humor und seiner entschlossenen Vorgehensweise, wenn er sich einmal ein Ziel gesetzt hat. Besonders gefreut habe ich mich, dass sich vor 4 Jahren die Gelegenheit ergab, ihn persönlich kennen zu lernen.

Ein besonderer Mensch, der einem Mut gemacht hat, verrückt anmutende Abenteueraktionen auch wirklich in die Tat umzusetzen: Von der Haustür in Bielefeld zum Beispiel zu Fuß bis nach Süddeutschland zum Geburtstag des Lieblingsonkel Franz zu gehen.

Vielen Dank, lieber Rüdiger Nehberg! Du wirst einen Platz in unseren Abenteurerherzen behalten.

Bielefeld am 24.03.2020 14:09 (katarina) [428]

Bonjour avec du soleil! (Foto: katarina , Bielefeld, Unteres Weserbergland 53, Deutschland am 24.03.2020) [5373]

Bonjour avec du soleil!

Meine Hände sind etwas trocken vom vielen Händewaschen und wahrscheinlich auch von der Umstellung von tropisch-südindischen Klimaverhältnissen hin zu trockener westfälischer Heizungsluft ... Also beschließe ich heute morgen, meine Lieblingstasse in der Spüle stehen zu lassen und greife zu einer anderen Tasse. Die Wahl fällt auf die Corsica-Ferries-Tasse.

Eine gute Wahl! Die Sonne kommt mit dem ersten Café in die Küche und ich fange an zu träumen. So viele schöne Fährfahrten gab es schon :-) Einige Male haben uns sogar Delfine begleitet auf unserem Weg von Livorno nach Bastia ... Erst die Tage war zu lesen, dass die Delfine erfreulicherweise wieder an die italienische Küste kommen, da auf einmal keine Kreuzfahrtschiffe und nur noch wenige Fähren verkehren. Ich recherchiere und finde einen sehr interessanten Artikel vom August 2018 in der Neuen Züricher Zeitung.

1999 haben Italien, Frankreich und Monaco bereits ein 87.500 Quadratkilometer großes Schutzgebiet geschaffen - das Santuario Pelagos - die Heimat von 8 unterschiedlichen Arten von Delfinen und Walen. Im Artikel steht, dass das Meeresbecken vor Ligurien für die Meeressäuger sehr attraktiv ist. Die Strömung ist günstig und so sind im Sommer massenweise Zooplankton und kleine Garnelen vorhanden. Davon ernähren sich alle möglichen Fische. Diese wiederum locken die Delphine und Wale an. Neben Streifendelphinen sind in diesen Gewässern auch gemeine Delphine, grosse Tümmler, Rundkopfdelphine, Grindwale, Cuvier-Schnabelwale, Pottwale und Finnwale zu beobachten.

Plastik und Verkehrslärm sind die massivsten Probleme für diese sympathischen Meeressäuger. Der junge Meeresbiologe Lorenzo Bordigiani, dessen Spezialgebiet die Sprache von Walen und Delphinen ist, erklärt in dem Artikel: «Diese Tiere sind extrem intelligent. Sie können über riesige Distanzen kommunizieren und Informationen sammeln. Dazu produzieren sie Laute im Ultraschallbereich und nutzen wie die Fledermäuse Echoortung zum Navigieren. Die einzelnen Arten können nach ihren Lauten klar unterschieden werden. Das Faszinierende ist, dass man bei der gleichen Spezies in verschiedenen Meeren unterschiedliche Dialekte ausmachen kann.»

Auroville am 14.03.2020 02:56 (katarina) [427]

ein ganz besonderer Banjan-Tree - es ist wirklich nur einer (Foto: katarina , Auroville, Tamil Nadu, Indien am 10.03.2020) [5358]

Der Banyanbaum von Auroville

Seine Luftwurzeln sind imposant. Der Banyantree wird auch bengalische Feige genannt. Er wächst zu Beginn epiphytisch (sprich auf einen anderen Baum) und sendet seine Luftwurzeln aus. Der Urbaum nimmt zunächst keinen Schaden. Haben die Luftwurzeln den Boden erreicht, fängt das Wachsen so richtig an. Wuchshöhen von 20-30 m sind keine Seltenheit.

Der Geschichte nach soll ein Banjantree den Grundstein für das spirituelle Zentrum von Auroville gelegt haben. In einer Einöde aus roter Erde mit kaum Pflanzen gab es eine Stelle, an der ein Banjantree wuchs. Dort, etwa 9 km nördlich von Pondicherry, hat Mirra Alfassa bestimmt, soll Auroville, eine geplante internationale Stadt, entstehen. Auroville steht seit Gründung am 28. Februar 1968 unter der Schirmherrschaft der UNESCO.

52 Jahre später sind wir in dieser Planstadt und wir finden ein grünes Paradies vor. Eine Artenvielfalt an Pflanzen, Bäumen und Tieren dürfen wir bei unseren Fahrradtouren erleben. Gestern waren wir im Inneren des Matrimandir - eine schwebende goldene Kugel. Mich hat der Besuch tief beeindruckt. Auch der Banjantree von einst ist noch da. Kein Wunder, dass er in Indien als heiliger Baum gilt.

"Auroville möchte eine universelle Stadt sein, wo Männer und Frauen aller Länder in der Lage sind, ein Leben in Frieden und wachsender Harmonie frei von Konfessionen, frei von Politik und allen Nationalitäten.zu leben Auroville existiert, um die menschliche Einheit zu verwirklichen."

Thiruvananthapuram am 09.03.2020 05:18 (katarina) [426]

Pongala Fest (Foto: chari , Thiruvananthapuram, Kerala, Indien am 09.08.2020) [5355]

Frauen-Power in Trivandrum

Ein unglaubliches Ereignis: Etwa 2,5 Millionen Frauen treffen sich in der Innenstadt von Trivandrum, besiedeln alle Straßen und Plätze, um zu den Pongala Feierlichkeiten ein kleines Feuer traditionell mit Holz zu entzünden. Das Feuer wird von 3 hübsch dekorierten Backsteinen umgrenzt und auf den Backsteinen wird in einem kleinen Topf gekocht. Es herrscht eine ganz ausgelassene friedliche Stimmung.

Dieses Fest hat es bis ins Guiness Buch der Rekorde gebracht. Es ist die größte Zusammenkunft von Frauen (2,5 Millionen) für ein Event weltweit!

Der Verkehr steht still. Das ist auch der Grund, dass wir überhaupt in der Stadt sind. Um 11 Uhr geht unser Zug nach Madurai. Vom Sivananda Ashram hätte es keine Möglichkeit gegeben, in die Stadt und zum Bahnhof zu kommen. Von daher hatten wir uns kurzerhand am Vorabend ein Zimmer in der Stadt genommen. Wie schön, diesem Fest beigewohnt haben zu können.

Neyyar Dam am 28.02.2020 10:51 (katarina) [425]

Homa im Ashram zum Beseitigen aller Hindernisse (Foto: katarina , Neyyar Dam, Kerala, Indien am 10.02.2020) [5354]

3 Wochen Indien, 108 Sonnengrüße und 2 Homas

Alles begann mit einer Citta-Vritti. So nennt man auf Sanskrit die Bewegungen des Geistes (Gedanken). Die Entscheidung nach Südindien zu gehen und dort das ATTC (Advanced Yoga Teacher Training Course) zu absolvieren, war die richtige.

Am ersten Tag gab es für uns eine Homa (Feuerritual mit Mantren), um alle Hindernisse zu beseitigen. Und das ist auch nötig. Eine irre Disziplin wird einem hier abverlangt: Pranayama um 5 Uhr morgens (idealerweise sollen wir vorher noch ein paar Sonnengrüße machen), danach Meditation und Satsang, kurz einen Tee und ab geht es zur Yoga-Asana-Stunde, danach Anatomie Stunde (sehr interessant). Eigentlich genug Input für einen Tag, mag jemand denken, doch wir sind jetzt erst beim 10 Uhr Brunch.

Nach dem Essen folgt eine Stunde Karma Yoga und zwei weitere Unterrichtseinheiten. Kurze Pause und dann nochmal 2 Stunden Yoga-Asanas. Abendessenen, kurze Pause, Meditation und Abendsatsang. Wir sind eine große Gruppe und bekommen sehr viel Input, lernen an unsere Grenzen zu kommen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ein besonderes Erlebnis war die Asana-Stunde mit 108 Sonnengrüße bei tropischen Temperaturen. Gut für die Beweglichkeit und eine Höchstleistung für die Schweißdrüsen.

Das Ambiente hier ist traumhaft: grün-tropisch mit Palmen, Orchideen, Bananenstauden, tolle offen und luftig gestaltete Räume und nebenan der Neyyar Dam-Stausee.

Heute ist Freitag - freier Tag. Kurzes Durchatmen und Auftanken. Mit indischen Freunden waren wir am Meer und im Tempel Padmanabhaswamy. Das sind dann noch mal ganz andere Einblicke. Indien ist unglaublich, Yoga fasziniert.

Neyyar Dam am 08.02.2020 06:22 (katarina) [424]

Sonnenaufgang an den Western Ghats (Foto: chari , Neyyar Dam, Kerala, Indien am 07.02.2020) [5345]

Eine Oase inmitten Südindiens

Es war eine lange Reise bis hierhin - nach Neyyar Dam in Südindien. 39,5 Stunden waren wir insgesamt von unserer Haustür bis zu unserer Unterkunft in Neyyar Dam unterwegs. Zwei Nächte haben wir im Flieger verbracht.

Wer Indien kennt, weiß wie trubelig es hier abgehen kann; wie laut und staubig es sein kann. Wir sitzen am frühen Morgen im Taxi. Vom Flughafen Trivandrum sollen es nur 35 km sein. Unser Fahrer fährt gut. Es ist noch dunkel und nicht viel los auf der Straße. Auf einmal wirkt er unsicher, wo unsere Unterkunft Bioveda Hill Resort denn genau sein soll. Er befragt Passanten und Google Maps. Letzteres scheint ein Fehler zu sein. Wir biegen rechts, dann links, dann nochmal links ab. Der Weg wird immer schmaler und steiler. Nur noch kleine Höfe sind ab und an zu sehen. Die Leute leben hier von Naturkautschuk und bewirtschaften kleine Plantagen. Immer wieder tauchen hohe Sandsteinfelsen auf und wir bemerken eine vielfältige tropische Pflanzenwelt.

Zum Glück haben wir die Nummer unserer Unterkunft und keine 5 Minuten später kommt unser Gastgeber mit dem Motorrad. Ob wir laufen können? Na klar. Gepäck wird aufgeladen. Zum Glück fliege ich immer mit Wanderschuhen. Es geht erstmal steil bergauf und dann eröffnet sich ein sensationeller Blick bei aufgehender Sonne. Ein paar Minuten später sind wir in der Unterkunft und sehen, dass diese von der anderen Seite über eine geteerte Straße erreichbar gewesen wäre.

Wir fühlen uns wie in einer Oase. Es gibt warmen Chai und wir können uns in einem kleinen Holz-Bungalow erfrischen und ausruhen. Eine paradiesische Ruhe. Später erfahren wir, dass unsere Nachbarinnen etwa 3 Stunden mit dem Mietwagen herumgefahren sind bis sie hier angekommen sind. Eine wahre Oase!

Dubai am 06.02.2020 15:42 (katarina) [423]

Mittagessen im alten Stadtviertel Al Fahidi (Foto: chari , Dubai, Emirat Dubai, Vereinigte Arabische Emirate am 06.02.2020) [5344]

Schlaflos in Dubai

Es ging nicht anders und klar hätten wir uns ärgern können über den 15stündigen Zwischenaufenthalt in Dubai auf unserer Reise nach Südindien. Haben wir aber absolut nicht. Ganz im Gegenteil: Wir haben Dubai heute mal außerhalb des Flughafens kennengelernt. Es war ganz unkompliziert und schwuppdiwupp hatten wir unser Visum. Dann nur noch ein paar Schritte bis zur Metro; für die wir uns ein Tagesticket besorgt haben.

So früh am Morgen war es noch kühl. Ideal für unsere Erkundungen des Burj Khalifas mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt. Trotz dieser geballten künstlichen Welt mit ihren ungezählten Hochhäusern, versuchen die Stadtplaner soviel Grün wie möglich ins Stadtbild zu bringen. Tropische Pflanzen wie Frangipanis, Bougainvilleas ebenso wie Olivenbäume, Petunien scheint es hier klimatisch gut zu gehen. Sie werden künstlich bewässert. Auf die Palmeninsel Palm Jameirah - ebenfalls künstlich aufgeschüttet - sind wir mit der fahrerlosen Monorail gefahren und bis an ihren äußeren Rand zum arabischen Golf gelaufen.

Im alten Stadtviertel Al Fahida haben wir uns dann auch noch umgeschaut und waren lecker arabisch essen. Klassisch gab es Hummus und Linsensuppe, serviert in diesen hübschen Töpfen.

Pausen können inspirierend und stärkend sein. Allerdings fallen uns immer wieder die Augen zu.

Bielefeld am 30.12.2019 18:34 (katarina) [422]

In der Jalan Carpenter wird noch der Rechenschieber genutzt (Foto: katarina , Kuching, Sarawak, Malaysia am 29.12.2016) [4784]

Silvester-Vorbereitungen mal anders

Während hier draußen in Bielefeld schon die ersten Silvester-Knaller zu hören sind, muss ich daran denken, wie friedlich wir Silvester immer wieder auf Borneo verbringen. Unser Stammplatz ist auf der Halbinsel Santubong - eingebettet zwischen Meer und Regenwald. Dort gibt es den sogenannten Rockpool. Ein kleines natürlich gefasstes Becken, in welches ein Regenwald-Fluss hinein fließt und dann weiter ins Meer mündet. Natürlich haben wir auch das eine oder andere besorgt und vorbereitet: Leckere Getränke, Snacks und Deko. Auf dem Bild seht ihr die stolze Besitzerin eines Tempelbedarfs-Laden in Kuching. Dort bekommen wir zum Beispiel ganz tolle Kerzen, Glückspapier und hübsch gefaltete Schiffchen. Die lassen wir mit unseren Wünschen brennend ins Wasser ...

Und ja: der Rechenschieber ist ihr Taschenrechner :-)

Athen am 26.10.2019 21:27 (katarina) [421]

süße Akazie an der Agora (Foto: chari , Athen, Attika, Griechenland am 26.10.2019) [5321]

Kleine Wunder aus Athen und Thessaloniki

Es sind die kleinen Wunder: zum Beispiel die Abendstimmung an der Promenade Thessalonikis, wenn sich der Himmel mit der untergehenden Sonne verfärbt. Olymp-Massiv, Angler, Passanten und Schiffe auf dem Meer erscheinen als Silhouetten auf einer violett roten Leinwand. Beim Durchschreiten der Ausgrabungsstätte Agora in Athen vorbei an unzähligen Säulen erblicken wir auf einmal die gerade gelb blühende süße Akazie.

Etwas weiter oben auf den Weg zur Akropolis, durch das alte Viertel Plaka, ist da noch die Begegnung mit einem Straßenmusiker. Zuerst hören wir nur die Gitarre und sein Lied. Im Anschluss ergibt sich mit ihm ein philosophisches Gespräch über Selbsterkenntnis. Das wundert nicht. Immerhin gehen wir gerade auf den Wegen, die von vielen Philosophen wie Sokrates, Platon und Antisthenes in den Gründungsjahren der Akropolis (um 477 v. Chr.) beschritten wurden. Das scheint anzustecken. Ganz oben angekommen und etwa 2.500 Jahre später, gibt es dann natürlich das große Wunder zu bestaunen. Die Akropolis und den Parthenon. Die großen Wiederaufbau-Fortschritte der letzten Jahre sind bemerkenswert. Wir verweilen lange hier oben. Offen zu sein für die kleinen und großen Wunder machen unser Leben lebenswert und schön.

Porticcio am 06.10.2019 17:21 (chari) [419]

Aufstieg durch die vorbei getriebenen Wolken (Foto: chari , Monte Incudine, Korsika, Frankreich am 02.10.2019) [5280]

Der wilde Süden

Sieben Tage waren wir mit unserer Wandergruppe auf dem Weg zur Ostküste, einhundertundzehn Kilometer durch den wilden Süden der korsischen Bergwelt. Mit dabei war der südlichste Zweitausender - der Monte Incudine. Macchia, Wind, Wolken und das Auf- und Absteigen haben an unseren Kräften gezehrt – die Küche bei Paul in Bocognano, bei Pascal in Bastelica, bei Louise in Zicavo und natürlich auch die heißen Quellen von Bains de Guitera haben das beinah immer vollständig ausgeglichen.

Dieser wunderbare Haufen Korsikaenthusiasten hat bei dieser Tour mehr erreicht als er eigentlich beabsichtigt hatte, und wir sind stolz darauf, dass alle alles gegeben haben :-)

Bastelica am 27.09.2019 16:31 (chari) [420]

Abstieg zu den Pozzis (Foto: chari , Bergeries de Pozzi, Korsika, Frankreich am 26.09.2019) [5288]

Bastelica, Mezzaniva, Pozzi, Vitalaca

Camping Bastelica bis zur Bergerie de Pozzi (GPX) [15,1 km, 1315 m Aufstieg, 410 m Abstieg]

Bergerie de Pozzi über Bocca della Calle bis zum Lac de Vitalaca (GPX) [3,79 km, 265 m Aufstieg, 220 m Abstieg]

Lac de Vitalaca bis nach Bastelica (GPX) [9,64 km, 35 m Aufstieg, 955 m Abstieg]

Bastelica am 26.09.2019 09:30 (chari) [418]

Ferkel (Foto: chari , Bastelica, Korsika, Frankreich am 26.09.2019) [5271]

Ferkel am Morgen

Nach der ersten Nacht im Zelt sind wir wirklich auf Korsika angekommen; die Ferkel am Ortseingang von Bastelica unterstreichen das nochmal deutlich :-)

Bielefeld am 14.09.2019 15:05 (katarina) [417]

Wasserfälle (Foto: katarina , Gunung Gading National Park, Sarawak, Malaysia am 09.12.2009) [145]

Tag der tropischen Wälder

Eine der intensivsten Naturerfahrungen, die ich je machen durfte, ist im tropischen Regenwald unterwegs zu sein. Da gibt es so viele besondere Momente, die mich tief berührt haben und dazu gebracht haben, diese Eindrücke auch an andere weiter zu geben. Blätter fünfmal so groß wie meine Hände, Luft- und Brettwurzeln, eine immense Artenvielfalt ... einige Arten, sind bis heute noch nicht bestimmt worden und werden vielleicht verschwinden, bevor sie von Wissenschaftlern je entdeckt werden. Bleibst du im Regenwald irgendwo für einen kurzen Moment stehen, kann es zu einer besonderen Entdeckung kommen: eine besonders bunte Raupe oder eine grün getarnte Agame. Vor 10 Jahren haben wir uns entschlossen, Natur-Erlebnisreisen im Regenwald Borneos anzubieten, um diese schönen Erfahrungen mit anderen teilen zu können und somit gleichzeitig diese Regionen zu schützen.

Heute wäre der Natur- und Regenwaldforscher Alexander von Humboldt 250 Jahre alt geworden. Er teilte unsere Freude an diesem besonderen Ökosystem. Egal, wo du im Regenwald stehst, es gibt unglaublich viele Pflanzen, Tieren, Geräusche und Gerüche zu entdecken. Diese Vielfalt gilt es zu schützen. Das hat Alexander von Humboldt schon damals gefordert. Das fordern heutzutage die letzten Naturvölker, Naturaktivisten und Menschen mit Sinn für den unschätzbaren Wert dieser Lebensräume. Unsere letzten Regenwälder gilt es zu schützen. Seit 1989 gibt es den Tag der Tropenwälder.

Bielefeld am 05.09.2019 15:40 (katarina) [416]

Wünsche für alle! (Foto: katarina , Bielefeld, Unteres Weserbergland 53, Deutschland am 05.09.2019) [5270]

Wünsch' dir was!

Eine Auszeit mit Bewegung in schönster Natur?
Sich selbst "rebooten" beim meditativen Weitblick aufs offene Meer oder in die wilde Bergwelt?
Bei unserer Wandern & Yoga Reise am Cap Corse vom 6.-12. Oktober ist das und vieles mehr möglich. Wir laden euch ein, es auszuprobieren. Es gibt noch 4 freie Plätze.

Bielefeld am 19.08.2019 15:20 (katarina) [415]

Orang-Utan schaut aus seinem Nest herab (Foto: Klaus Echsler , Sungai Kinabatangan, Sabah, Malaysia am 11.01.2018) [5258]

World Orang Utan Day!

Wir wünschen allen Orang Utans dieser Welt alles Gute! Wir hoffen, dass euer Wald nicht weiter schrumpft und dass ihr euch erholen könnt von dem ganzen Stress, den euch die profitgierigen Menschen antun.

Wir setzen uns dafür ein, da wir wissen, welch wichtiger Lebensraum der Regenwald ist und was für tolle Lebewesen ihr seid. Jede Begegnung mit euch hat gezeigt, wie einzigartig und faszinierend ihr seid.

Hoch die Interspezies-Solidarität!

der Laden am 28.07.2019 16:01 (chari) [414]

kleiner Pfad am abgerutschten Hang (Foto: chari , Gangotri National Park, Uttarakhand, Indien am 07.05.2019) [5253]

Blaue Schafe zwischen Gangotri und Kuhmaul

Der Pilgerweg von Gangotri zum Gletschermaul über Bhojwasa (GPX, 15 km 810 m Aufstieg, 100 m Abstieg) ist fast durchgängig gut begehbar. D.h. die Wege sind breit genug um sicher, auch mit Gepäck, zu gehen. Manche Passagen (siehe Bild) bringen den ein und anderen Pilger allerdings zum Schlucken. Die Regenfälle des Sommermonsun und auch die Schneeschmelze im Frühjahr bringen die Hänge zum abrutschen. Bevor die Wegräum-Teams, falls möglich, einen guten Zustand wiederhergestellt haben, bilden sich kleine Trittwege am Hang. Hier ist Geistesgegenwart und ein sicherer Schritt angesagt.

Wer den Weg meistert, wird nicht nur mit einer traumhaften Parade der scheebedeckten 5- und 6-tausender belohnt, sondern entdeckt z.B. wie wir im vergangenen Mai das Himalaya Blauschaf (wissenschaftlicher Name: Pseudois nayaur). Auf Hindi heißt das Tier Bharal und ist – das freut uns – eine nicht bedrohte Tierart. Wir nehmen uns dieses Himalaya-Klettertier als Vorbild für die kommenden Himalaya-Bergstrecken im Oktober :-)

der Laden am 26.07.2019 16:09 (chari) [413]

Zeiltlager bei Bhojvasa (Foto: chari , Gangotri National Park, Uttarakhand, Indien am 06.05.2019) [5160]

Es geht auch kälter

Diesen Samstag erwartet man höchstens 18°C. Das ist für Trekking natürlich ideal – nicht zu kalt, nicht zu heiß. Wo? In Gangotri! Die Legende sagt, dass hier in Gangotri die Göttin Ganga (gemeint ist der als göttlich betrachtete Fluss Ganges) zur Erde herabstieg. Aufgrund des Monsuns ist es hier zur Zeit auch regnerisch – heute, morgen und übermorgen Regen – am Montag wieder etwas sonniger. Angesichts von 40°C in Deutschland hört sich das zumindest etwas verlockend an.

Zum Zeitpunkt unserer Indien-Reise im Oktober wird es tagsüber ein wenig wärmer sein und außerdem ist dann weniger Regen zu erwarten. Der indische Sommermonsun hat sich dann wieder in südöstlicher Richtung zurückgezogen und wir haben dann hoffentlich ideale Bedingungen für die Reise zum Ursprung des Ganges. Für diese Reise – eine gelungene Synthese aus Yoga, Trekking im Himalaya und Kulturentdeckungen – haben wir noch freie Plätze.

Sochos am 29.06.2019 08:30 (katarina) [412]

Ortsschild an der alten Volta (Foto: katarina , Sochos, Zentralmakedonien, Griechenland am 28.06.2019) [5229]

Dorfidylle mit kühler Bergluft

Gestern bin ich angekommen. In Griechenland, Thessaloniki und dann bin ich gleich weiter auf Stippvisite in das kleine Bergdorf Sochos. Sind wir früher die etwa 2.250 km von Deutschland mit dem Auto über Österreich und dem ehemaligen Yugoslawien gefahren, gestaltet sich die Anreise heute weitaus komfortabler. Dafür gibt sie natürlich weniger Anlass zu Anektoden. Eine davon erzählt mein Vater gerne. Da fahren wir etwa schon knapp 2 Tage über 2.000 km. Kurz vor Griechenland freut sich mein Vater seinen quengelnden Töchtern endlich auf die Frage: Wann sind wir denn da? sagen zu können: Jetzt gleich sind wir da, in Griechenland! Und was sagt seine Tochter: Nein, nach Griechenland will ich nicht. Mein Vater kurz vor der Verzweiflung, überlegt und sagt: Nein, wir fahren ja auch nicht nach Griechenland, sondern nach Sochos. Ich antworte: Nach Sochos will ich! ;-)

Und so ist es auch heute. Zu den schönen Kindheitserinnerungen gesellen sich mittlerweile in den letzten Jahren neue und weitere Eindrücke aus dem Bergdorf Sochos. Mit einigen unserer naturaMUNDO Reisen haben wir Sochos besucht, vor allem zu Ostern. Ich habe dort immer noch Familie und diese habe ich gestern mit meinem Besuch überrascht. Freude, Tränen, Dorffest und kühle Bergluft lassen diesen Abend zu einem sehr schönen werden.

Tour de Sénèque am 22.06.2019 11:59 (katarina) [411]

Mitsommer am Senecaturm (Foto: chari , Tour de Sénèque, Korsika, Frankreich am 21.06.2019) [5220]

Mittsommer auf Korsika

Das war ein Wolkenschauspiel zum dahinschmelzen! Zunächst sah es so aus, als ob unsere kleine Sunset-Tour am längsten Tag des Jahres vielleicht sogar ausfällt. Doch es hat sich gelohnt den steilen Weg nach oben zum Tour de Sénèque zu gehen. 15 Minuten dauert es in etwa von unserer Unterkunft bis hoch zum Turm zu gelangen. Von dort sind beide Küsten sichtbar.
Die Westküste ist interessant für den Sonnenuntergang, doch von der Ostküste schoben sich die Wolkenbänke durch das Tal von Luri. Vereinzelte Wolken stiegen hoch und ständige Veränderungen sorgten für Staunen. Eine wunderbare Mittsommer-Nacht und zum Abschluss gab es einen leckeren Nachtisch in unserer Unterkunft.

Zicavo am 11.06.2019 10:05 (chari) [410]

Gipfelanstieg (Foto: chari , Monte Incudine, Korsika, Frankreich am 10.06.2019) [5199]

Zicavo Incudine und zurück

Dem Friedhof gegenüber, in Zicavo zweigt eine Liaison zum GR20 ab. Sie führt, gelb markiert, vorbei an der Abzweigung nach Cozzano (auf etwa 1.100 m), vorbei an dem kleinsten Stausee (Barrage) Korsikas auf etwa 1.200 m und schließlich nach fast 6 km auf den GR20 (bei 1.350 m). Wir folgen dem GR20 in nordöstlicher Richtung und zweigen am Bocca di l'Agnone schließlich auf die doppel-gelb-markierte GR20-Variante ab, die direkt zum Gipfel des Monte Incudine führt. Der gesamte Aufstieg ist damit rund 17 km lang (1589 m Aufstieg, 247 m Abstieg, 7 h Gehzeit, inclusive kleiner Pausen GPX). Angenehm ist, dass wir kaum Menschen treffen und den Gipfel ganz für uns alleine haben. Das verleitet dazu trotz Wind den Kopfstand (Sirsasana) zu üben. Der Blick reicht heute bis an die Ostküste und über die Bavella Türme (zeitweise spektakulär wolkenverhangen) bis an die Westküste. Dort hat sich im Laufe des Anstiegs eine dichte Wolkendecke gebildet.

Gipfelpanorama

Um eine echte Runde zu gehen, steigen wir nach Süd-West ab und treffen bei 2.000 m wieder auf den GR20 (Abzweigung zur Refuge d'Asinau). Der Weg führt im Bogen über den Bocca di Chiralba zur Bergerie I Croce und weiter nördlich zur Matalza, danach dann zur Chapelle San Petru. Kurz dahinter zweigt unser Weg ab vom GR20 auf eine leider nicht mehr allzu gut markierte (gelbe) Liaison zurück nach Zicavo – insgesamt mit 16,6 km nur unmerklich kürzer als unser Hinweg (57 m Aufstieg, 1392 m Abstieg, 4 h 30 Minuten Gehzeit GPX). Es sind schöne Ausblicke und die letzten 300 Höhenmeter zur Straße gehen durch alte verwunschene Kastanienwälder. Wir sind hochkonzentriert den Weg zu finden, da er sehr zugewachsen ist und Baumbruch an einigen Stellen gutes Teamwork verlangt. Später erfahren wir, dass die Mairie schon angesprochen wurde, diesen Weg wieder frei zu schlagen. Es würde sich lohnen!

Wir kommen kurz nach Sonnenuntergang in Zicavo an – mit 11,5 Stunden ist diese Tour tatsächlich nur im Mai/Juni zu schaffen.

Piana am 04.06.2019 21:55 (chari) [409]

Gipfelmarkierung (Foto: chari , Capu di u Vitullu, Korsika, Frankreich am 04.06.2019) [5181]

Capu di u Vitullu

Gipfelpanorama
Capu di u Vitullu – eigentlich der erste, weil der höhere neben dem Capu d'Orto

Piana am 03.06.2019 23:19 (chari) [408]

Gipfelkreuz, Blick nach Porto (Foto: chari , Capu d'Orto, Korsika, Frankreich am 03.06.2019) [5173]

Tag am Meer ...

Nah am Meer und dennoch auf 1294 m funktioniert in der Calanche de Piana besonders gut. Pianas Hausberg (Capu d'Orto) bot heute echt spektakuläre Aussicht. 360° beste Blicke nach Porto, Ota, Evisa, zur Paglia Orba, zum Cinto und schließlich aufs Meer.

Neu-Delhi am 11.05.2019 06:31 (katarina) [407]

Sonnenaufgang über Delhi (Foto: chari , Neu-Delhi, Delhi, Indien am 11.05.2019) [5153]

Über den Dächern von Delhi

Namaste aus Neu-Delhi! Wir schicken einen letzten Gruß aus Indien. 5 ereignisreiche Wochen liegen hinter uns. Wir durften viel Neues lernen, liebe Menschen kennenlernen, mit denen wir erfolgreich unsere Yoga-Ausbildung beendet haben. Tolle LehrerInnen haben uns auf diesem Weg begleitet. Ich bin sehr dankbar diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen und das alles an so einem wunderschönen Ort: im kleinen Bergdorf Netala im Himalaya. Unsere 3tägige Trekking-Tour zum Gletscher Gaumukh wird ebenfalls unvergessen bleiben. Im Oktober kommen wir wieder mit einer naturaMUNDO Gruppe :-)

Uttarkashi am 19.04.2019 09:52 (chari) [406]

klare Sicht auf die Schneeberge (Foto: chari , Uttarkashi, Uttarakhand, Indien am 19.04.2019) [5136]

Weniger Schnee auf den Bergen!

Der Vergleich zu letzter Woche ist deutlich; Auf den Bergen liegt weniger Schnee. Nach drei Tagen Kälte und Regen hatten wir erwartet das Niederschläge in höheren Lagen zu mehr Schnee geführt hätten.

Dieser herbeigesehnte Sonnentag bringt klare Sicht und überzeugt uns vom Gegenteil. D.h. für unseren Aufstieg zum Gletscher in zwei Wochen stehen die Sterne gut.

Uttarkashi am 12.04.2019 10:07 (chari) [405]

Gong des Sivananda Kutir (Foto: chari , Netala, Uttarakhand, Indien am 12.04.2019) [5134]

Gong und Zeit

Heute ist Freitag. Freitag ist während des Ashramaufenthaltes in Netala der freie Tag. Wir sitzen jetzt bei Deepandar in Uttarkashi und betrachten die vor einem Jahr so beschaulich wirkende Welt als den Inbegriff von Weltgegenwart.

Hier nutzen wir den Computer, das Telefon, wir lesen und schreiben E-Mails, der Kühlschrank im Gastraum brummelt neben uns und das Display auf dem Smartphone zeigt uns, wieviel Zeit schon verstrichen ist.

Im nur 8 Kilometer entfernten Netala sieht das anders aus. Der erste Gongschlag morgens um 05:30 sagt uns, es ist Zeit aufzustehen für Meditation und Gesang. Es folgen in wohldosierten Abständen die Gongschläge für etwas Tee, die Hatha-Yoga-Stunde, das Frühstück, das Studium der Baghavat Ghita, das Vedanta/Philosophie-Studium, dann wieder der Gongschlag für Tee, Hatha-Yoga, das Abendessen und schließlich die abendliche Meditation am Ganges.

Haridwar am 06.04.2019 02:37 (chari) [404]

Anzeigetafel am New-Delhi Bahnhof (Foto: chari , Neu-Delhi, Delhi, Indien am 05.04.2019) [5133]

Dehradun Jan Shatabdi Express

डेहराडून ... etwas Geduld ist schon nötig für alle die Devanagari Schrift auf der Anzeigetafel der kommenden Züge (Bild) nicht lesen können. Wir sind natürlich so lange stehen geblieben bis die Anzeige die Schrift gewechselt hatte :-)

Unser Zug war der Dehradun Jan Shatabdi Express (Zugnummer 12055) und brachte uns gestern, nach dem langen Flug, direkt nach Haridwar . Das sind 253 km Indian Railways in einem AC Chair Car – in diesem Zug die beste Klasse.

Nach einer sehr kurzweiligen 4.stündigen Zugfahrt und einer erholsamen Nacht in Haridwar, warten wir jetzt auf das erste indische Frühstück dieser Reise. Später geht es weiter in den Norden

Bielefeld am 22.02.2019 09:15 (katarina) [403]

Gipfel der Gamila (Foto: chari , Gamila, Epirus, Griechenland am 04.07.2018) [5066]

Die Zahlen sprechen für Griechenland.

30 Millionen Menschen sollen Griechenland im letzten Jahr besucht haben. Ein neuer Tourismus-Rekord, den das kleine krisengeplagte Land gut vertragen kann. Wir waren letztes Jahr ebenfalls dort mit zwei Gruppen: Einmal an Ostern und einmal mit unserer Tour Auf den Olymp- und zu den Drachenseen.

Natürlich wählen wir weniger ausgetrampelte Pfade und versuchen kleine regionale Strukturen, sowie Familienunternehmen zu unterstützen. Hier auf dem Bild sind wir z.B. auf dem sehr schönen Gipfel der Gamila (2.497 m), dem höchsten Punkt des Tymfi-Bergmassivs im Vikos-Aoos Nationalpark.

Wir laden euch ein mit uns in diesen Frühsommer die wunderschöne Bergwelt Nord- und Mittelgriechenlands zu erkunden! Am 29. Juni starten wir in Thessaloniki und erleben in 10 Tagen die kulturelle Vielfalt und besondere Natur-Highlights Griechenlands. Pame!

der Laden am 05.02.2019 14:38 (chari) [402]

Erde-Schwein - Jihai (Foto: chari am 05.02.2019) [5120]

己亥 - Jihai beginnt!

Wir bleiben nach dem 2018er Erde-Hund-Jahr im gleichen Himmelsstamm - der Erde. Ab heute ist jedoch das Tierkreiszeichen für den Erdzweig das Schwein. naturaMUNDO wünscht allen Alles Gute!

der Laden am 12.01.2019 15:09 (katarina) [401]

Zugang zu den Ghats (Foto: chari , Rishikesh, Uttarakhand, Indien am 27.01.2018) [4934]

Leopard in Rishikesh

Kleine Geschichte: Eine Familie aus Rishikesh entdeckt am 4. Januar einen Leoparden in der Wohnung und sperrt ihn ins Klo ein. Der Leopard wird von Mitarbeitern der Forstverwaltung betäubt und zum Chidiyapur Rescue Centre im nahegelegenen Haridwar gebracht. Dort kann er, wenn alles gut läuft, auf eine erfolgreiche Auswilderung hoffen.

Artikel in der The Tribune

Die Geschichte erreichte uns, weil wir im kommenden April und Oktober eine Reise in die Region planen und daher ein Auge mehr auf die Region werfen. Zwischen Haridwar und Rishikesh liegt der Rajaji National Park. Der Park ist seit 2015 auch offiziell tiger reserve. Dass es dort auch Leoparden gibt, ist sicher ein Grund mehr im April oder Oktober auch diesen Park zu besuchen.

der Laden am 24.12.2018 14:39 (chari) [400]

Frohe Weihnacht (Foto: katarina , der Laden, Unteres Weserbergland 53, Deutschland am 24.12.2018) [5112]

Frohe Weihnacht mit der Nasenflöte

Es sieht gerade nicht nur prima aus auf der Welt. Wir wünschen allen Glück, Frieden, Ruhe und falls was schlechtes passiert ist, Trost.


(nose flutes from Sarawak, Malaysia)



Katarina und Harry

Bielefeld am 05.11.2018 11:59 (katarina) [399]

Bar Bruno (Foto: chari , Bastia, Korsika, Frankreich am 08.06.2013) [3737]

Tranquille en Corse

Salut aus Bielefeld!

Die Idee kam in den letzten Jahren immer wieder auf: Ein Französisch-Kurs auf Korsika - das wäre doch was! Da es kaum Angebote auf der Insel gibt, haben wir jetzt selber eine Sprachreise konzipiert: C'est la Corse - der etwas andere Sprachkurs

Wandern in wunderschöner Natur, Schwimmen im türkisblauen Meer, bezaubernde Bergdörfer und ganz nebenbei lernen wir französich. Sprachbarrieren überwinden wir durch eine lockere ungezwungene Atmosphäre in der Fehler erlaubt sind und mit viel Kontakt zu netten Menschen vor Ort. In unserer kleinen Gruppe werden wir viel Interessantes erfahren und ausprobieren, gemeinsam kochen, diskutieren, uns austauschen. Tout ca et plus encore naturellement en francais!

Calacuccia am 08.10.2018 19:00 (chari) [398]

Ninosee (Foto: chari , Lac de Nino, Korsika, Frankreich am 08.10.2018) [5094]

Niolu und Lac de Nino im Oktober

Eine Strecke von rund 30 km (1500 Aufstiegsmetern, 1300 Abstiegsmetern) erfordert im Oktober Planung und natürlich auch etwas Glück. Wir hatten von beidem etwas, und zusammen war es viel genug für eine wunderschöne Tour im Niolu und im oberen Tavignano-Tal.

Startzeit war der, jetzt schon sehr späte, Sonnenaufgangszeitpunk um etwa 7:00 Uhr. Zeit bis zum Sonnenuntergang hatten wir somit nur etwa 12 Stunden. Die erste Teiletappe - Aufstieg zum Bocca a l'Arinella - war weniger anstrengend und schöner als erwartet. Ab und zu 'ne herumstreunende Kuh und wunderschöne Blicke auf die gegenüberliegenden Gipfel der Paglia Orba und des Monte Cinto im Licht der aufgehenden Sonne.

Nach dem Bocca a l'Arinella treffen wir noch ein paar treu dreinschauende Esel an der Bergerie de Boniacce, die ansonsten allerdings schon ausgestorben und bereit für den Winter scheint. Ähnlich belebt ist es an der Refuge de Sega, keine Wanderer mehr und der Hüttenwirt ist gerade mal auf Tauchstation.

Das kommende Wegstück – die Verbindung von Segahütte zur Bergerie de Vaccaghia und damit zum GR20 – war das eigentliche Ziel unserer Wanderung. Es beginnt mit einem traumhaft verwunschenem Wald entlang des Tavignano. Immer wieder strömen kleinere Wasserfälle über Felsen in den am Ninosee entspringenden Fluss. Es ist eine Wanderung bei der fast jeder Blick den Griff zur Fotokamera auslöst.

Als das Gelände offener wird treffen wir auf die Bergerie de Tramizzole – in der Karte ist sie noch als Bergerie Ruinée verzeichnet. Mittlerweile ist sie wieder in bestem Zustand und ganz bestimmt einen Besuch im Sommer wert. Der Berger ist schon in der Winterpause, doch man sieht wie ambitioniert die Bergerie angelegt und wie gut gepflegt sie ist.

Als wir die Bergerie de Vaccaghia erreichen gibt's eine kleine Überraschung. Bislang hatten wir keine Menschenseele getroffen und hier kamen uns 12 GR20-Wanderer, durchnässt und schwer bepackt entgegen. Sie kamen von der Ciuttullu di i Mori und waren kurz vor ihrem Etappenziel, der Manganu Hütte. Unser Weg führte uns in umgekehrter Richtung zum Lac de Nino.

Der Gletschersee und seine umgebenden Feuchtwiesen sind der Lebensraum wild lebender Pferde. Trotz fortgeschrittener Stunde und herannahendem Sonnenuntergang verbringen wir hier etwas Zeit, betrachten die grasauszupfenden Pferde und lassen uns umhauen von einer Berg-See-Kulisse im Abendlicht.

Der Abstieg vom Bocca a Stazzona zurück ins Niolu Tal ist steil und immer wieder mit kleineren Kletterpassagen versehen. Das wäre sicher kein guter Weg im Regen gewesen. So war es allerdings nochmal eine kleine Herausforderung am Ende dieser wunderschönen Herbstwanderung. Durch den Forêt de Valdu Niellu erreichen wir schließlich, etwa eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang, das Maison forestière de Poppaghia.

Da heute unser absoluter Glückstag ist, hält nach nicht einmal 5 Minuten ein schweizer Pärchen auf dem Weg nach Île-Rousse und nimmt uns mit zu unserem Wagen vor dem Hotel des Touristes in Calacuccia.

Cap Corse am 30.09.2018 11:35 (katarina) [397]

Privatkonzert von I Muvrini (Foto: katarina , Cap Corse, Korsika, Frankreich am 29.09.2018) [5082]

Manche Dinge lassen sich nicht planen ...

Salut aus Korsika! Gestern Mittag sind wir nach einer langen Fahrt per Land- und Wasserweg von Kiel / Bielefeld in Bastia angekommen. Den Sonnenaufgang durften wir auf der Fähre erleben und die Sonne strahlte auch die ganze Fährfahrt über. Eine Stunde vor Bastia ist dann dieser schöne Moment, auf den ich mich immer wieder freue: die Spitze des Cap Corse erscheint. Die vorgelagerte Insel Giraglia und die Skyline des korsischen Gebirges im Meer liegen vor uns ... In Bastia angekommen schlendern wir sehr müde durch den Supermarché und besorgen uns ein köstliches Picknick zum Ankommen und Stärken im Kloster. Vor Ort erfahren wir von soeur Margarita, dass heute Abend I MUVIRINI ein Privatkonzert hier in der kleinen Kirche geben. Wie bitte? Ich muss zweimal nachfragen, ob ich alles richtig verstanden habe. Ja habe ich: Patrizia hat alles organisiert. Heute ist ein wichtiger Tag. 50 polnische Kirchenvertreter aus ganz Europa sind im Kloster ... und wir natürlich ;-)

Wer I Muvrini kennt, wie viel Glück wir haben. Es ist die bekannteste korsische Band, die 1977 von den beiden Brüder Bernadini gegründert wurde. Sie singen polyphon und verbinden diese korsische Tradition mit vielen Einflüssen der Weltmusik (bretonisch, keltisch etc.). Zudem engagiert sich die Gruppe seit langem für vorzeigbare soziale Projekte und die Gewaltlosigkeit.

Bielefeld am 11.09.2018 18:21 (katarina) [396]

Immortelle - Ein Buch für diese besondere Pflanze (Foto: katarina , Bielefeld, Unteres Weserbergland 53, Deutschland am 11.09.2018) [5070]

Endlich: Ein Buch widmet sich der besonderen Pflanze Immortelle auf Korsika

Immortelle - die Unsterbliche - ist eine wild wachsende Heilpflanze mit einem unverkennbaren Duft. Mit ihr verbinde ich ein Stück Korsika. Mit ihr habe ich schon einige Gerichte auf unseren Wanderungen gewürzt und über sie habe ich schon oft erzählt.

Heute kam per Post das Buch von Andrea Nabert. Sie portraitiert diese besondere Pflanze mit vielen Hintergrundinformationen, Rezepten und sehr schönen Bildern. Ein wirklich gelungenes Buch, das sofort einen Platz in unseren Korsika Bibliotheks-Koffer bekommt und uns bei der nächsten Reise begleiten wird.

Ich werde es auch einigen korsischen Freunden zeigen, die sich bestimmt freuen werden, dass dieser Pflanze ein so schönes Buch gewidmet wurde.

Vielen Dank Andrea Nabert!

Bielefeld am 22.08.2018 20:52 (katarina) [395]

In der sagenumwobenden Genovevahöhle (Foto: katarina , Trier, Osteifel 27, Deutschland am 18.08.2018) [5068]

Auf den Spuren der alten Römer und der heutigen Locals

Am Wochenende haben wir unsere 7 Sachen gepackt und uns auf den Weg gemacht. Unser Ziel: In 2 Tagen zu Fuß von Trier bis nach Manderscheid zu laufen. Unterwegs wollten wir die südlichen Eifelsteig-Etappen plus ein paar Varianten erkunden, die wir in gut 2 Wochen mit unserer Gruppe wandern wollen. Wir hatten bestes Wetter für unser Vorhaben.

Zuerst haben wir uns natürlich ein wenig in Trier umgeschaut bis wir dann gegen Nachmittag auf die andere Seite der Mosel gingen. Dort ist der offizielle Startpunkt des Eifelsteiges. Gegen Abend erreichten wir nach einer sehr abwechslungsreichen Etappe Kordel. Dort gab es eine von den ortsansässigen Vereinen veranstaltete Kirmes. Nach dem Essen haben wir uns beim Verein MB The Uncoachables einen Cocktail besorgt und der sehr guten 10köpfigen Liveband Souloud (mit Stücken von Aretha Franklin und den Soulbrothers) gelauscht.

Am Sonntag sind wir trotzdem relativ früh raus und haben nach 38 km den Telefon-Joker gezogen. Mit Lydia aus Großlittgen hatten wir schon im Vorfeld Kontakt und wir sollten Recht behalten mit unserem Ersteindruck. Sie ist eine sehr engagierte Gastgeberin, sie kam und holte uns in Landscheid ab. Somit ersparte sie uns die letzten 11 km und weitere Fuß-Blessuren. Wir lernen ihre herzliche Familie und am nächsten Morgen das beste Frühstück der Eifel kennen. Danke noch mal für die großartige Gastfreundschaft ans Haus zum Eck!

Wir kommen zurück: In 2 Wochen mit unserer Eifelsteig III Gruppe und wir freuen uns drauf!

der Laden am 04.06.2018 15:39 (chari) [394]

Kocher mit Wasserkessel (Foto: chari , Müritz-Nationalpark, Mecklenburgische Seenplatte 75, Deutschland am 03.06.2018) [5041]

Wasserwanderer trekken auch

… das Gefühl ist ähnlich: Du schleppst dein Geraffel von einem schönen Ort an den nächsten und machst dich am nächsten Morgen wieder auf zur nächsten Etappe. In den vergangenen Tagen sind wir nicht wie gewohnt mit Wanderstiefeln, sondern mit dem Stechpaddel weitergekommen. Für den Ungeübten bilden sich hier die Blasen nicht an den Füßen, sondern in den Handflächen :-)

Wir bereuen allerdings nichts. Keine Blase, kein Mückenstich und kein Gegenwind auf dem Rätzsee wiegt mehr als diese wunderschönen Erlebnise im Müritz-Nationalpark. Wir kommen natürlich wieder zurück!

Santa Maria di Lota am 20.05.2018 14:05 (katarina) [393]

Olivenhain auf dem Klostergelände (Foto: katarina , Santa Maria di Lota, Korsika, Frankreich am 20.05.2018) [5038]

Es regnet Olivenblüten.

Ein Windhauch und dann fliegen sie los. Diese kleinen feinen sternförmigen Blüten braucht es, damit der Olivenbaum beste Oliven produzieren kann.

Heute morgen sind wir angekommen am Cap Corse. Die Fähre fuhr im Morgenlicht am ausgestreckten Zeigefinger der Insel Korsika entlang und wir konnten die vorgelagerten Inseln Giraglia und Finocchiarola erkennen. Die Vorfreude auf Korsika stieg mit jeder Seemeile und beim guten italienischen Capuccino freuten wir uns noch einmal darüber, dass alles geklappt hat.

Für diesen Moment haben wir allerdings auch alles gegeben: Wir mussten nämlich einen 5 Stunden langen Stau vor dem Gotthard Tunnel (ohne Möglichkeit einer alternativen Umfahrung) ausharren und wir mussten aushalten, dass die Mittags-Fähre trotz langem Puffer ohne uns nach Korsika losfuhr. Doch wir hatten auch Glück. Es gab eine Nachtfähre und Corsica Ferries ist mit diesem Problem (das natürlich nicht nur uns betraf) sehr kulant umgegangen. Wir durften nette hilfsbereite Italiener und andere Reisende kennenlernen. Zudem gab es beste italienische Pizza mit vino rosso. Allein für diese Aktion hat sich der Weg nach Savona gelohnt ;-)

Danke meinen tollen Mitfahrerinnen Angelika und Bettina!

Silberbachtal am 15.04.2018 16:00 (chari) [392]

Salamander (Foto: chari , Silberbachtal, Oberes Weserbergland 36, Deutschland am 15.04.2018) [5037]

Bei schlechtem Wetter aktiv: Feuersalamander

Wir sind heute trotz Regen mal eben draussen gewesen. Die Belohnung war die erste Feuersalamandersichtung in 2018 :-)

Bielefeld am 09.02.2018 09:22 (katarina) [390]

Taj Mahal (Foto: chari , Taj Mahal, Uttar Pradesh, Indien am 07.02.2018) [4995]

Incredible India!

Unglaublich! Wie sie nachwirken: diese vielen Eindrücke, Bilder, Begegnungen. Zum Ende gab es aber noch ordentlich Nachschlag! Normalerweise stehe ich nicht auf diese absoluten Touristenmagnete. Doch das Taj Mahal - vom Poeten Tagore als "Träne im Antlitz der Ewigkeit" bezeichnet - ist ein Highlight.

Wir hatten irre Glück mit dem Licht. Nach wohl 3 Tagen dunstverhangenem Morgenhimmel kämpfte sich am Morgen unseres Besuch die Sonne heraus. Das Marmor und die vielen wunderschön bearbeiteten Flächen - reflektieren wunderschön das Licht und verändern ständig die Wirkung auf den Betrachter ...

Uttarkashi am 01.02.2018 09:34 (chari) [389]

Bergdorf mit Terrassenanbau (Foto: katarina , Uttarkashi, Uttarakhand, Indien am 31.01.2018) [4952]

Fahrt von Rudraprayag nach Uttarkashi

Nach gestriger Fahrt von Rudraprayag sind wir jetzt in Uttarkashi. Unser Fahrer hat sich, mit Mut für den ein und anderen unbekannten Umweg, eine beinahe 200 km lange Strecke ausgesucht. Dabei war auch der schöne Pass Chaurangikhal auf 2250 m.

Kuala Lumpur am 17.01.2018 04:08 (katarina) [387]

Neujahrsgruß aus Malaysia (Foto: katarina am 17.01.2018) [4911]

Zwischen den Neujahren ...

Während unser Neujahr schon ein paar Tage her ist, bereitet sich hier alles auf die nächsten Neujahrs-Festlichkeiten vor. Das chinesische Neujahr beginnt am 16. Februar und läutet das Jahr des Erd-Hundes ein.

Wir melden uns heute aus Kuala Lumpur, wo wir gestern unsere Borneo-Gruppe verabschiedet haben. Drei erlebnisreiche Wochen liegen hinter uns. Das neue Jahr haben wir zwischen Regenwald und Meer begrüßt. Unsere kleine Auswahl an Bildern zeigt, dass es sehr besondere Tage waren mit einer Wanderung auf dem Headhuntertrail, der Entdeckung eines wild lebenden Orang Utans an der Kinabatangan-Flussaue, einem Aufenthalt im Camp 5, heiße Quellen und kühlem Fahrtwind bei unseren Flusstouren, kulinarische Genüsse und Begegnungen mit sympathisch-interessanten Menschen.

In diesem Sinne wünschen wir euch für 2018 eine gute Mischung aus entspannten Momenten (mit viel Meeresrauschen), spielerisch leichtes Meistern des Alltages, gute Gesellschaft mit der ihr auch mal die eine oder andere Herausforderung meistern mögt. Selamat tahun baru!

der Laden am 29.11.2017 07:30 (chari) [386]

aktiver Vulkan Agung mit Sternenhimmel (Foto: Pusat Vulkanologi dan Mitigasi Bencana Geologi , Gunung Agung, Bali, Indonesien am 27.11.2017) [4893]

Gunungapi heißt Feuerberg

Gleich zwei Vulkane führt die vulkanologische Abteilung des indonesischen Katastrophenschutzes in ihrer Liste mit der höchsten Warnstufe AWAS. Seit längerem ist dort der Vulkan Gunung Sinabung (Sumatra) vertreten und seit dem 27. November 2017 trägt der heilige Berg Gunung Agung auf Bali ebenfalls das Label AWAS.

Agung: jüngster Verlauf der Aktivität

  • am 21. November 2017 gab es den ersten phreatischen Ausbruch des Agung (grauer Rauch in einer Höhe bis 700 m über dem Gipfel).
  • am 25. November 2017 dichter grau-schwarze Ascheeruption (maximalen Dicke und hohen Intensität, Rauch von 2000 m über dem Gipfel). In der Nacht wird ein Licht am Gipfel beobachtet. Das Licht ist höchstwahrscheinlich eine Manifestation der glühenden Lavatätigkeit im Krater des Mount Agung. Dieses Phänomen markiert die Übergangsphase von der phreatischen Eruption zur magmatischen Eruption.
  • am 26. November 2017 hat der beobachtete magmatische Ausbruch eine Höhe von 2000 m von der Krateroberkante (dicke graue Asche). Die Asche breitet sich im Südosten aus bis nach Nusa Penida, Lombok und Sumbawa. Im Dorf Sibetan (Luftlinie zum Krater etwa 10 km) wird eine 5 mm dicke Schicht niedergeregneter Asche gemeldet. Später steigt die Aschesäule bis 3300 m über dem Krater.
  • bis heute (29. November 2017) werden flache vulkanische und tektonische Beben gemeldet. Es gibt nach wie vor eine 2000 - 4000 m hohe Aschesäule über dem Krater – sichtbar bis zum Aufziehen des Nebels

Für den Gunung Agung auf Bali empfehlen die indonesischen Behörden generell 8 km, in Ausweitungszonen nordöstlich und südlich bis zu 10 km vom Kraterrand entfernt zu bleiben. Freizeitaktivitäten wie Wandern oder Klettern sind selbstverständlich zu vermeiden. Die Gefahrenzonen sind dynamisch (wie das Erdinnere) und werden laufend neu bewertet.

Gefährdungseinstufungen von Normal bis Awas

  • NORMAL
  • WASPADA (Wachsamkeitsstufe)
  • SIAGA (Bereitschaftsstufe)
  • AWAS (Warnstufe)

Immer wieder aktuelle Informationen zu den Vulkanen Indonesiens: Pusat Vulkanologi dan Mitigasi Bencana Geologi

der Laden am 10.11.2017 17:08 (katarina) [385]

Orang-Utan (Foto: chari , Bukit Lawang, Sumatra, Indonesien am 22.04.2015) [4612]

Die unglaubliche Entdeckung des Tapanuli-Orang-Utan

Auf unseren Borneo und Sumatra Reisen sind wir ihnen schon einige Male begegnet. Begegnungen mit Orang Utans hinterlassen einen tiefen Eindruck. Der Orang-Utan gehört zu unseren nächsten Verwandten in der Tierwelt. Sie sind hochintelligent, erfindungsreich und extrem lässig. Es ist ein sehr berührendes Erlebnis zu sehen, wie sie sich durch die Bäume schwingen, sie in ihren Baum-Nestern zu entdecken oder gar in ihre Augen zu schauen. Orang heißt auf malaiisch Mensch. Hutan ist der Wald. Beides zusammen ergibt den Begriff Menschen des Waldes. Die Menschen des Waldes benötigen große zusammenhängende Wälder und diese werden leider immer seltener. Das macht sie zu einer vom Aussterben bedrohten Gattung.

Es ist daher beinah unglaublich, dass ein Forscherteam der Universitäten Zürich und Canberra in einem abgelegenen Teil Nordsumatras eine neue Orang-Utan Art bestimmen konnten. Der Tapanuli-Orang-Utan ist die wohl älteste Menschaffen-Spezies. Äußerlich unterscheidet sie sich kaum vom Sumatra-Orang-Utan. Ihr rötliches Fell soll nur etwas krauser sein. Unterschiede wurden jedoch im Verhalten und ihrem Lebensraum festgestellt. Der Tapanuli-Orang-Utan lebt in Hochlandwäldern und weist nach neuesten Untersuchungen auch genetische Unterscheide auf.

Die Tapanuli-Population besteht nach derzeitiger Kenntnis aus nur 800 Individuen. Ein Staudamm ist in dieser Region geplant und könnte das 1.000 km² große Gebiet der Tapanuli Orang-Utans zerstückeln.

Für naturaMUNDO ist es eine Herzensangelegenheit unsere Mitreisenden für diesen wertvollen Lebensraum zu sensibilisieren, gleichzeitig den Artenreichtum und dessen Bedrohung vor Augen zu führen.

Jeder von uns kann etwas tun. Konsumiert bewusst. Verzichtet auf Palmöl. Setzt euch für den Erhalt der wenigen verbliebenen Schutzgebiete und Nationalparks ein. Es lohnt sich :-)

Einige interessante Berichte darüber im Netz:
Artikel im theguardian mit Video
Artikel in der Süddeutschen

ohne Ortsangabe am 27.10.2017 17:06 (katarina) [384]

Kurz vor Morosiglia (Foto: katarina , Ponte Leccia, Korsika, Frankreich am 26.10.2017) [4880]

C'est magnifique la Corse!

Dieses Herbstlicht, diese buntgefärbten Wälder, diese ansteckende korsische Gelassenheit ... Bei der Zugfahrt mit der ratternden Schmalspurbahn merke ich, wie ich mehr und mehr entschleunige. Nach Korsika kommen, ist ein Stück nach Hause kommen. Egal zu welcher Jahrerszeit - Korsika hat kulturell und landschaftlich etwas zu bieten.

Heute lese ich in der Corse Matin, dass sich die üblicherweise sehr kurze Hauptsaison ausweitet. Immer mehr Touristen kommen auch im September und Oktober. Das Wetter war dieses Jahr außergewöhnlich Tourismus-freundlich: Warm und kaum Regen. Anfang Oktober noch im Meer zu schwimmen? Pas de problème. Die Kehrseite ist leider, dass der Klimawandel zu einer für Korsika außergewöhnlichen Trockenheit geführt hat. Obwohl Korsika immer noch grün erscheint, ist auf dem zweiten Blick zu erkennen, wie trocken die Erde ist und wie sehr die Bäume ihre Blätter hängen lassen. Den wilden Gebirgsflüssen und Fischen würde etwas mehr Wasser auch gut gefallen ... Ich jedenfalls habe unseren Freunden in Vivario versprochen etwas Bielefelder Regenwetter in Richtung Korsika zu schicken. Hoffentlich klappt es!

Santa Maria di Lota am 07.10.2017 10:41 (chari) [383]

Yogamatten und Tücher (Foto: chari , Santa Maria di Lota, Korsika, Frankreich am 07.10.2017) [4879]

Die Matten sind eingerollt

Unsere Yogareise geht heute zu Ende. Ein Reisegast verbringt noch einige Tage am Meer in Erbalunga, die andere steigt noch auf die Berge im Zentrum Korsikas. Wir wünschen allen, die bleiben, noch wunderschöne Tage auf der Insel und den anderen eine gute Heimreise.

Macinaggio am 03.10.2017 15:00 (chari) [382]

Anemone am Tour de Santa Maria (Foto: chari , Cap Corse, Korsika, Frankreich am 03.10.2017) [4876]

Seeanemonen am Cap Corse

Am Cap Corse zu finden: die Seeanemone. Wer nach dem Picknick am Tour de Santa Maria unter den meerumspülten Steinen nachschaut findet dort diese schönen Blumentiere.

Unsere Yoga-Reise am Cap Corse war heute hier unterwegs.

der Laden am 25.08.2017 08:14 (chari) [381]

Bárður Snæfellsás (Foto: Anke , Arnarstapi, Vesturland, Island am 24.08.2017) [4869]

Bárður Snæfellsás sagt Tschüss!

Der steinerne Bárður Snæfellsás ist einer der letzten Isländer den unsere Island-Entdeckergruppe zu sehen bekommt. Der Sage nach war Bárður größer und stärker als seine Zeitgenossen. Der Grund hierfür: Trollblutt floss durch seine Adern!

Die Skulptur von Ragnar Kjartansson steht bei Arnarstapi, der letzten Station vor der Abreise von Reykjavík.

der Laden am 13.08.2017 09:24 (chari) [380]

Blick auf die Berge (Foto: Martina Holm , Húsavík, Norðurland eystra, Island am 22.06.2016) [4751]

Auf nach Norðurland!

Unsere Island-Pilot-Reisegruppe verlässt heute Reykjavík und steuert Norðurland an. Wir wünschen eine erlebnisreiche Fahrt!

Thessaloniki am 10.07.2017 16:17 (katarina) [379]

Drakolimini - der Drachensee von oben (Foto: katarina , Astraka, Epirus, Griechenland am 05.07.2017) [4858]

Kalispera aus Thessaloniki!

Das waren 8 intensive Tage in den griechischen Bergen plus 2 sehr warmen Tage an der Küste. Das macht zusammen 10 erlebnisreiche Olymp und Drachenseen Tage in Nord- und Mittelgriechenland :-)

Wir hatten unglaublich stabiles Bergwetter und so haben wir den zweithöchsten und gestern dann noch den höchsten Berg Griechenlands erklimmen dürfen. Am Donnerstag ging es für uns durch einsame Kiefernwälder in die Höhe. Erst zum Drachensee auf 2.100m und dann weiter über dunkel schimmerndes Serpentinit Gestein auf den 2.631m hohen Smolikas. Eine schöne Rundum-Aussicht mit Blick auf die Bergregion des Vikos-Aos-Nationalparks, wo wir die 3 Tage zuvor verbracht hatten.

Gestern schraubten wir uns dann von der Olymp Berghütte Spilios Agapitos erst auf den Gipfel Skala und dann auf den Mytikas hoch. Mit seinen 2.918m ist er die höchste Erhebung Griechenlands. Ein Ort, wo jeder Grieche / jede Griechin einmal gewesen sein sollte. Das dies tatsächlich so ist, davon konnten wir uns vor Ort ein Bild machen ;-) Es war gut was los. Zudem gab es den dritten Marathon Trail in Wochen-Folge und im Talort Litochoro waren wir auf einmal mitten in einer antiken Prozession der Prometheia Gruppe.

Die griechische Lebensart, das gute Essen und unsere netten Gastgeber machen es einem leicht sich wohl zu fühlen und schwer "Jasou Ellada" zu sagen.

Thessaloniki am 30.06.2017 08:28 (katarina) [378]

Karpuzia = Wassermelonen = hmm... (Foto: katarina , Langadas, Zentralmakedonien, Griechenland am 22.09.2010) [2009]

Time for Karpouzi

Überall sind sie. Aufgeladen auf großen LKW's, aufgereiht am Obststand - dekorativ und die absolut richtige Erfrischung bei diesen Temperaturen. Es sind 38 Grad als ich bei schönem Sonnenschein aus dem Flugzeug in Thessaloniki steige und über 20 Grad Temperatur-Unterschied zu Bielefeld. Griechenland - Ellada. So schön wieder hier zu sein und die Sprache überall zu hören. Trotzdem Saloniki ist mir heute zu heiß - also fahre ich weiter in das Bergdorf Sochos, wo meine Familie herkommt. Allein die 50 Minuten Fahrt bringen schon 9 Grad Kühlung. Das Thermometer sinkt auf 29 Grad.

Angekommen bei meiner Tante Koula und meinem Onkel Kosta ist die Wiedersehensfreude natürlich groß und auf die obligatorische griechische Gastfreundlichkeits-Frage: Ti na se keraso? (Was kann ich dir denn jetzt gutes (aus)tun?) kommt ein Teller mit kühler Wassermelone!! Mmhh - nichts anderes habe ich mir gewünscht :-)

der Laden am 26.06.2017 15:31 (chari) [377]

Schmetterling - Kaisermantel (Foto: chari , Vulkaneifel, Osteifel 27, Deutschland am 25.06.2017) [4852]

Vulkaneifel die Zweite

Das war ein sehr schönes Wochenende in der Vulkaneifel. Wetter zum Wandern, zum Baden im Maar und am Ende – auch ein wenig Wetter zum Ausprobieren der Regenkleidung.

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