naturaMUNDO-News

Aktuelles über naturaMUNDO, was wir so tun, welche Reisen gerade anstehen, Ankündigungen usw. ...

Bielefeld am 14.09.2019 15:05 (katarina) [417]

Wasserfälle (Foto: katarina , Gunung Gading National Park, Sarawak, Malaysia am 09.12.2009) [145]

Tag der tropischen Wälder

Eine der intensivsten Naturerfahrungen, die ich je machen durfte, ist im tropischen Regenwald unterwegs zu sein. Da gibt es so viele besondere Momente, die mich tief berührt haben und dazu gebracht haben, diese Eindrücke auch an andere weiter zu geben. Blätter fünfmal so groß wie meine Hände, Luft- und Brettwurzeln, eine immense Artenvielfalt ... einige Arten, sind bis heute noch nicht bestimmt worden und werden vielleicht verschwinden, bevor sie von Wissenschaftlern je entdeckt werden. Bleibst du im Regenwald irgendwo für einen kurzen Moment stehen, kann es zu einer besonderen Entdeckung kommen: eine besonders bunte Raupe oder eine grün getarnte Agame. Vor 10 Jahren haben wir uns entschlossen, Natur-Erlebnisreisen im Regenwald Borneos anzubieten, um diese schönen Erfahrungen mit anderen teilen zu können und somit gleichzeitig diese Regionen zu schützen.

Heute wäre der Natur- und Regenwaldforscher Alexander von Humboldt 250 Jahre alt geworden. Er teilte unsere Freude an diesem besonderen Ökosystem. Egal, wo du im Regenwald stehst, es gibt unglaublich viele Pflanzen, Tieren, Geräusche und Gerüche zu entdecken. Diese Vielfalt gilt es zu schützen. Das hat Alexander von Humboldt schon damals gefordert. Das fordern heutzutage die letzten Naturvölker, Naturaktivisten und Menschen mit Sinn für den unschätzbaren Wert dieser Lebensräume. Unsere letzten Regenwälder gilt es zu schützen. Seit 1989 gibt es den Tag der Tropenwälder.

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Bielefeld am 05.09.2019 15:40 (katarina) [416]

Wünsche für alle! (Foto: katarina , Bielefeld, Teutoburger Wald, Deutschland am 05.09.2019) [5270]

Wünsch' dir was!

Eine Auszeit mit Bewegung in schönster Natur?
Sich selbst "rebooten" beim meditativen Weitblick aufs offene Meer oder in die wilde Bergwelt?
Bei unserer Wandern & Yoga Reise am Cap Corse vom 6.-12. Oktober ist das und vieles mehr möglich. Wir laden euch ein, es auszuprobieren. Es gibt noch 4 freie Plätze.

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Bielefeld am 19.08.2019 15:20 (katarina) [415]

Orang-Utan schaut aus seinem Nest herab (Foto: Klaus Echsler , Sungai Kinabatangan, Sabah, Malaysia am 11.01.2018) [5258]

World Orang Utan Day!

Wir wünschen allen Orang Utans dieser Welt alles Gute! Wir hoffen, dass euer Wald nicht weiter schrumpft und dass ihr euch erholen könnt von dem ganzen Stress, den euch die profitgierigen Menschen antun.

Wir setzen uns dafür ein, da wir wissen, welch wichtiger Lebensraum der Regenwald ist und was für tolle Lebewesen ihr seid. Jede Begegnung mit euch hat gezeigt, wie einzigartig und faszinierend ihr seid.

Hoch die Interspezies-Solidarität!

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der Laden am 28.07.2019 16:01 (chari) [414]

kleiner Pfad am abgerutschten Hang (Foto: chari , Gangotri National Park, Uttarakhand, Indien am 07.05.2019) [5253]

Blaue Schafe zwischen Gangotri und Kuhmaul

Der Pilgerweg von Gangotri zum Gletschermaul über Bhojwasa (GPX, 15 km 810 m Aufstieg, 100 m Abstieg) ist fast durchgängig gut begehbar. D.h. die Wege sind breit genug um sicher, auch mit Gepäck, zu gehen. Manche Passagen (siehe Bild) bringen den ein und anderen Pilger allerdings zum Schlucken. Die Regenfälle des Sommermonsun und auch die Schneeschmelze im Frühjahr bringen die Hänge zum abrutschen. Bevor die Wegräum-Teams, falls möglich, einen guten Zustand wiederhergestellt haben, bilden sich kleine Trittwege am Hang. Hier ist Geistesgegenwart und ein sicherer Schritt angesagt.

Wer den Weg meistert, wird nicht nur mit einer traumhaften Parade der scheebedeckten 5- und 6-tausender belohnt, sondern entdeckt z.B. wie wir im vergangenen Mai das Himalaya Blauschaf (wissenschaftlicher Name: Pseudois nayaur). Auf Hindi heißt das Tier Bharal und ist – das freut uns – eine nicht bedrohte Tierart. Wir nehmen uns dieses Himalaya-Klettertier als Vorbild für die kommenden Himalaya-Bergstrecken im Oktober :-)

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der Laden am 26.07.2019 16:09 (chari) [413]

Zeiltlager bei Bhojvasa (Foto: chari , Gangotri National Park, Uttarakhand, Indien am 06.05.2019) [5160]

Es geht auch kälter

Diesen Samstag erwartet man höchstens 18°C. Das ist für Trekking natürlich ideal – nicht zu kalt, nicht zu heiß. Wo? In Gangotri! Die Legende sagt, dass hier in Gangotri die Göttin Ganga (gemeint ist der als göttlich betrachtete Fluss Ganges) zur Erde herabstieg. Aufgrund des Monsuns ist es hier zur Zeit auch regnerisch – heute, morgen und übermorgen Regen – am Montag wieder etwas sonniger. Angesichts von 40°C in Deutschland hört sich das zumindest etwas verlockend an.

Zum Zeitpunkt unserer Indien-Reise im Oktober wird es tagsüber ein wenig wärmer sein und außerdem ist dann weniger Regen zu erwarten. Der indische Sommermonsun hat sich dann wieder in südöstlicher Richtung zurückgezogen und wir haben dann hoffentlich ideale Bedingungen für die Reise zum Ursprung des Ganges. Für diese Reise – eine gelungene Synthese aus Yoga, Trekking im Himalaya und Kulturentdeckungen – haben wir noch freie Plätze.

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Sochos am 29.06.2019 08:30 (katarina) [412]

Ortsschild an der alten Volta (Foto: katarina , Sochos, Zentralmakedonien, Griechenland am 28.06.2019) [5229]

Dorfidylle mit kühler Bergluft

Gestern bin ich angekommen. In Griechenland, Thessaloniki und dann bin ich gleich weiter auf Stippvisite in das kleine Bergdorf Sochos. Sind wir früher die etwa 2.250 km von Deutschland mit dem Auto über Österreich und dem ehemaligen Yugoslawien gefahren, gestaltet sich die Anreise heute weitaus komfortabler. Dafür gibt sie natürlich weniger Anlass zu Anektoden. Eine davon erzählt mein Vater gerne. Da fahren wir etwa schon knapp 2 Tage über 2.000 km. Kurz vor Griechenland freut sich mein Vater seinen quengelnden Töchtern endlich auf die Frage: Wann sind wir denn da? sagen zu können: Jetzt gleich sind wir da, in Griechenland! Und was sagt seine Tochter: Nein, nach Griechenland will ich nicht. Mein Vater kurz vor der Verzweiflung, überlegt und sagt: Nein, wir fahren ja auch nicht nach Griechenland, sondern nach Sochos. Ich antworte: Nach Sochos will ich! ;-)

Und so ist es auch heute. Zu den schönen Kindheitserinnerungen gesellen sich mittlerweile in den letzten Jahren neue und weitere Eindrücke aus dem Bergdorf Sochos. Mit einigen unserer naturaMUNDO Reisen haben wir Sochos besucht, vor allem zu Ostern. Ich habe dort immer noch Familie und diese habe ich gestern mit meinem Besuch überrascht. Freude, Tränen, Dorffest und kühle Bergluft lassen diesen Abend zu einem sehr schönen werden.

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Tour de Sénèque am 22.06.2019 11:59 (katarina) [411]

Mitsommer am Senecaturm (Foto: chari , Tour de Sénèque, Korsika, Frankreich am 21.06.2019) [5220]

Mittsommer auf Korsika

Das war ein Wolkenschauspiel zum dahinschmelzen! Zunächst sah es so aus, als ob unsere kleine Sunset-Tour am längsten Tag des Jahres vielleicht sogar ausfällt. Doch es hat sich gelohnt den steilen Weg nach oben zum Tour de Sénèque zu gehen. 15 Minuten dauert es in etwa von unserer Unterkunft bis hoch zum Turm zu gelangen. Von dort sind beide Küsten sichtbar.
Die Westküste ist interessant für den Sonnenuntergang, doch von der Ostküste schoben sich die Wolkenbänke durch das Tal von Luri. Vereinzelte Wolken stiegen hoch und ständige Veränderungen sorgten für Staunen. Eine wunderbare Mittsommer-Nacht und zum Abschluss gab es einen leckeren Nachtisch in unserer Unterkunft.

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Zicavo am 11.06.2019 10:05 (chari) [410]

Gipfelanstieg (Foto: chari , Monte Incudine, Korsika, Frankreich am 10.06.2019) [5199]

Zicavo Incudine und zurück

Dem Friedhof gegenüber, in Zicavo zweigt eine Liaison zum GR20 ab. Sie führt, gelb markiert, vorbei an der Abzweigung nach Cozzano (auf etwa 1.100 m), vorbei an dem kleinsten Stausee (Barrage) Korsikas auf etwa 1.200 m und schließlich nach fast 6 km auf den GR20 (bei 1.350 m). Wir folgen dem GR20 in nordöstlicher Richtung und zweigen am Bocca di l'Agnone schließlich auf die doppel-gelb-markierte GR20-Variante ab, die direkt zum Gipfel des Monte Incudine führt. Der gesamte Aufstieg ist damit rund 17 km lang (1589 m Aufstieg, 247 m Abstieg, 7 h Gehzeit, inclusive kleiner Pausen GPX). Angenehm ist, dass wir kaum Menschen treffen und den Gipfel ganz für uns alleine haben. Das verleitet dazu trotz Wind den Kopfstand (Sirsasana) zu üben. Der Blick reicht heute bis an die Ostküste und über die Bavella Türme (zeitweise spektakulär wolkenverhangen) bis an die Westküste. Dort hat sich im Laufe des Anstiegs eine dichte Wolkendecke gebildet.

Gipfelpanorama

Um eine echte Runde zu gehen, steigen wir nach Süd-West ab und treffen bei 2.000 m wieder auf den GR20 (Abzweigung zur Refuge d'Asinau). Der Weg führt im Bogen über den Bocca di Chiralba zur Bergerie I Croce und weiter nördlich zur Matalza, danach dann zur Chapelle San Petru. Kurz dahinter zweigt unser Weg ab vom GR20 auf eine leider nicht mehr allzu gut markierte (gelbe) Liaison zurück nach Zicavo – insgesamt mit 16,6 km nur unmerklich kürzer als unser Hinweg (57 m Aufstieg, 1392 m Abstieg, 4 h 30 Minuten Gehzeit GPX). Es sind schöne Ausblicke und die letzten 300 Höhenmeter zur Straße gehen durch alte verwunschene Kastanienwälder. Wir sind hochkonzentriert den Weg zu finden, da er sehr zugewachsen ist und Baumbruch an einigen Stellen gutes Teamwork verlangt. Später erfahren wir, dass die Mairie schon angesprochen wurde, diesen Weg wieder frei zu schlagen. Es würde sich lohnen!

Wir kommen kurz nach Sonnenuntergang in Zicavo an – mit 11,5 Stunden ist diese Tour tatsächlich nur im Mai/Juni zu schaffen.

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Piana am 04.06.2019 21:55 (chari) [409]

Gipfelmarkierung (Foto: chari , Capu di u Vitullu, Korsika, Frankreich am 04.06.2019) [5181]

Capu di u Vitullu

Gipfelpanorama
Capu di u Vitullu – eigentlich der erste, weil der höhere neben dem Capu d'Orto

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Piana am 03.06.2019 23:19 (chari) [408]

Gipfelkreuz, Blick nach Porto (Foto: chari , Capu d'Orto, Korsika, Frankreich am 03.06.2019) [5173]

Tag am Meer ...

Nah am Meer und dennoch auf 1294 m funktioniert in der Calanche de Piana besonders gut. Pianas Hausberg (Capu d'Orto) bot heute echt spektakuläre Aussicht. 360° beste Blicke nach Porto, Ota, Evisa, zur Paglia Orba, zum Cinto und schließlich aufs Meer.

Blog: naturaMUNDO-News Schlagworte: Korsika Gipfel  |  kommentar schreiben

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