naturaMUNDO-News

Aktuelles über naturaMUNDO, was wir so tun, welche Reisen gerade anstehen, Ankündigungen usw. ...

Neyyar Dam am 08.02.2020 06:22 (katarina) [424]

Sonnenaufgang an den Western Ghats (Foto: chari , Neyyar Dam, Kerala, Indien am 07.02.2020) [5345]

Eine Oase inmitten Südindiens

Es war eine lange Reise bis hierhin - nach Neyyar Dam in Südindien. 39,5 Stunden waren wir insgesamt von unserer Haustür bis zu unserer Unterkunft in Neyyar Dam unterwegs. Zwei Nächte haben wir im Flieger verbracht.

Wer Indien kennt, weiß wie trubelig es hier abgehen kann; wie laut und staubig es sein kann. Wir sitzen am frühen Morgen im Taxi. Vom Flughafen Trivandrum sollen es nur 35 km sein. Unser Fahrer fährt gut. Es ist noch dunkel und nicht viel los auf der Straße. Auf einmal wirkt er unsicher, wo unsere Unterkunft Bioveda Hill Resort denn genau sein soll. Er befragt Passanten und Google Maps. Letzteres scheint ein Fehler zu sein. Wir biegen rechts, dann links, dann nochmal links ab. Der Weg wird immer schmaler und steiler. Nur noch kleine Höfe sind ab und an zu sehen. Die Leute leben hier von Naturkautschuk und bewirtschaften kleine Plantagen. Immer wieder tauchen hohe Sandsteinfelsen auf und wir bemerken eine vielfältige tropische Pflanzenwelt.

Zum Glück haben wir die Nummer unserer Unterkunft und keine 5 Minuten später kommt unser Gastgeber mit dem Motorrad. Ob wir laufen können? Na klar. Gepäck wird aufgeladen. Zum Glück fliege ich immer mit Wanderschuhen. Es geht erstmal steil bergauf und dann eröffnet sich ein sensationeller Blick bei aufgehender Sonne. Ein paar Minuten später sind wir in der Unterkunft und sehen, dass diese von der anderen Seite über eine geteerte Straße erreichbar gewesen wäre.

Wir fühlen uns wie in einer Oase. Es gibt warmen Chai und wir können uns in einem kleinen Holz-Bungalow erfrischen und ausruhen. Eine paradiesische Ruhe. Später erfahren wir, dass unsere Nachbarinnen etwa 3 Stunden mit dem Mietwagen herumgefahren sind bis sie hier angekommen sind. Eine wahre Oase!

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Dubai am 06.02.2020 15:42 (katarina) [423]

Mittagessen im alten Stadtviertel Al Fahidi (Foto: chari , Dubai, Emirat Dubai, Vereinigte Arabische Emirate am 06.02.2020) [5344]

Schlaflos in Dubai

Es ging nicht anders und klar hätten wir uns ärgern können über den 15stündigen Zwischenaufenthalt in Dubai auf unserer Reise nach Südindien. Haben wir aber absolut nicht. Ganz im Gegenteil: Wir haben Dubai heute mal außerhalb des Flughafens kennengelernt. Es war ganz unkompliziert und schwuppdiwupp hatten wir unser Visum. Dann nur noch ein paar Schritte bis zur Metro; für die wir uns ein Tagesticket besorgt haben.

So früh am Morgen war es noch kühl. Ideal für unsere Erkundungen des Burj Khalifas mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt. Trotz dieser geballten künstlichen Welt mit ihren ungezählten Hochhäusern, versuchen die Stadtplaner soviel Grün wie möglich ins Stadtbild zu bringen. Tropische Pflanzen wie Frangipanis, Bougainvilleas ebenso wie Olivenbäume, Petunien scheint es hier klimatisch gut zu gehen. Sie werden künstlich bewässert. Auf die Palmeninsel Palm Jameirah - ebenfalls künstlich aufgeschüttet - sind wir mit der fahrerlosen Monorail gefahren und bis an ihren äußeren Rand zum arabischen Golf gelaufen.

Im alten Stadtviertel Al Fahida haben wir uns dann auch noch umgeschaut und waren lecker arabisch essen. Klassisch gab es Hummus und Linsensuppe, serviert in diesen hübschen Töpfen.

Pausen können inspirierend und stärkend sein. Allerdings fallen uns immer wieder die Augen zu.

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Bielefeld am 30.12.2019 18:34 (katarina) [422]

In der Jalan Carpenter wird noch der Rechenschieber genutzt (Foto: katarina , Kuching, Sarawak, Malaysia am 29.12.2016) [4784]

Silvester-Vorbereitungen mal anders

Während hier draußen in Bielefeld schon die ersten Silvester-Knaller zu hören sind, muss ich daran denken, wie friedlich wir Silvester immer wieder auf Borneo verbringen. Unser Stammplatz ist auf der Halbinsel Santubong - eingebettet zwischen Meer und Regenwald. Dort gibt es den sogenannten Rockpool. Ein kleines natürlich gefasstes Becken, in welches ein Regenwald-Fluss hinein fließt und dann weiter ins Meer mündet. Natürlich haben wir auch das eine oder andere besorgt und vorbereitet: Leckere Getränke, Snacks und Deko. Auf dem Bild seht ihr die stolze Besitzerin eines Tempelbedarfs-Laden in Kuching. Dort bekommen wir zum Beispiel ganz tolle Kerzen, Glückspapier und hübsch gefaltete Schiffchen. Die lassen wir mit unseren Wünschen brennend ins Wasser ...

Und ja: der Rechenschieber ist ihr Taschenrechner :-)

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Athen am 26.10.2019 21:27 (katarina) [421]

süße Akazie an der Agora (Foto: chari , Athen, Attika, Griechenland am 26.10.2019) [5321]

Kleine Wunder aus Athen und Thessaloniki

Es sind die kleinen Wunder: zum Beispiel die Abendstimmung an der Promenade Thessalonikis, wenn sich der Himmel mit der untergehenden Sonne verfärbt. Olymp-Massiv, Angler, Passanten und Schiffe auf dem Meer erscheinen als Silhouetten auf einer violett roten Leinwand. Beim Durchschreiten der Ausgrabungsstätte Agora in Athen vorbei an unzähligen Säulen erblicken wir auf einmal die gerade gelb blühende süße Akazie.

Etwas weiter oben auf den Weg zur Akropolis, durch das alte Viertel Plaka, ist da noch die Begegnung mit einem Straßenmusiker. Zuerst hören wir nur die Gitarre und sein Lied. Im Anschluss ergibt sich mit ihm ein philosophisches Gespräch über Selbsterkenntnis. Das wundert nicht. Immerhin gehen wir gerade auf den Wegen, die von vielen Philosophen wie Sokrates, Platon und Antisthenes in den Gründungsjahren der Akropolis (um 477 v. Chr.) beschritten wurden. Das scheint anzustecken. Ganz oben angekommen und etwa 2.500 Jahre später, gibt es dann natürlich das große Wunder zu bestaunen. Die Akropolis und den Parthenon. Die großen Wiederaufbau-Fortschritte der letzten Jahre sind bemerkenswert. Wir verweilen lange hier oben. Offen zu sein für die kleinen und großen Wunder machen unser Leben lebenswert und schön.

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Porticcio am 06.10.2019 17:21 (chari) [419]

Aufstieg durch die vorbei getriebenen Wolken (Foto: chari , Monte Incudine, Korsika, Frankreich am 02.10.2019) [5280]

Der wilde Süden

Sieben Tage waren wir mit unserer Wandergruppe auf dem Weg zur Ostküste, einhundertundzehn Kilometer durch den wilden Süden der korsischen Bergwelt. Mit dabei war der südlichste Zweitausender - der Monte Incudine. Macchia, Wind, Wolken und das Auf- und Absteigen haben an unseren Kräften gezehrt – die Küche bei Paul in Bocognano, bei Pascal in Bastelica, bei Louise in Zicavo und natürlich auch die heißen Quellen von Bains de Guitera haben das beinah immer vollständig ausgeglichen.

Dieser wunderbare Haufen Korsikaenthusiasten hat bei dieser Tour mehr erreicht als er eigentlich beabsichtigt hatte, und wir sind stolz darauf, dass alle alles gegeben haben :-)

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Bastelica am 27.09.2019 16:31 (chari) [420]

Abstieg zu den Pozzis (Foto: chari , Bergeries de Pozzi, Korsika, Frankreich am 26.09.2019) [5288]

Bastelica, Mezzaniva, Pozzi, Vitalaca

Camping Bastelica bis zur Bergerie de Pozzi (GPX) [15,1 km, 1315 m Aufstieg, 410 m Abstieg]

Bergerie de Pozzi über Bocca della Calle bis zum Lac de Vitalaca (GPX) [3,79 km, 265 m Aufstieg, 220 m Abstieg]

Lac de Vitalaca bis nach Bastelica (GPX) [9,64 km, 35 m Aufstieg, 955 m Abstieg]

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Bastelica am 26.09.2019 09:30 (chari) [418]

Ferkel (Foto: chari , Bastelica, Korsika, Frankreich am 26.09.2019) [5271]

Ferkel am Morgen

Nach der ersten Nacht im Zelt sind wir wirklich auf Korsika angekommen; die Ferkel am Ortseingang von Bastelica unterstreichen das nochmal deutlich :-)

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Bielefeld am 14.09.2019 15:05 (katarina) [417]

Wasserfälle (Foto: katarina , Gunung Gading National Park, Sarawak, Malaysia am 09.12.2009) [145]

Tag der tropischen Wälder

Eine der intensivsten Naturerfahrungen, die ich je machen durfte, ist im tropischen Regenwald unterwegs zu sein. Da gibt es so viele besondere Momente, die mich tief berührt haben und dazu gebracht haben, diese Eindrücke auch an andere weiter zu geben. Blätter fünfmal so groß wie meine Hände, Luft- und Brettwurzeln, eine immense Artenvielfalt ... einige Arten, sind bis heute noch nicht bestimmt worden und werden vielleicht verschwinden, bevor sie von Wissenschaftlern je entdeckt werden. Bleibst du im Regenwald irgendwo für einen kurzen Moment stehen, kann es zu einer besonderen Entdeckung kommen: eine besonders bunte Raupe oder eine grün getarnte Agame. Vor 10 Jahren haben wir uns entschlossen, Natur-Erlebnisreisen im Regenwald Borneos anzubieten, um diese schönen Erfahrungen mit anderen teilen zu können und somit gleichzeitig diese Regionen zu schützen.

Heute wäre der Natur- und Regenwaldforscher Alexander von Humboldt 250 Jahre alt geworden. Er teilte unsere Freude an diesem besonderen Ökosystem. Egal, wo du im Regenwald stehst, es gibt unglaublich viele Pflanzen, Tieren, Geräusche und Gerüche zu entdecken. Diese Vielfalt gilt es zu schützen. Das hat Alexander von Humboldt schon damals gefordert. Das fordern heutzutage die letzten Naturvölker, Naturaktivisten und Menschen mit Sinn für den unschätzbaren Wert dieser Lebensräume. Unsere letzten Regenwälder gilt es zu schützen. Seit 1989 gibt es den Tag der Tropenwälder.

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Bielefeld am 05.09.2019 15:40 (katarina) [416]

Wünsche für alle! (Foto: katarina , Bielefeld, Unteres Weserbergland 53, Deutschland am 05.09.2019) [5270]

Wünsch' dir was!

Eine Auszeit mit Bewegung in schönster Natur?
Sich selbst "rebooten" beim meditativen Weitblick aufs offene Meer oder in die wilde Bergwelt?
Bei unserer Wandern & Yoga Reise am Cap Corse vom 6.-12. Oktober ist das und vieles mehr möglich. Wir laden euch ein, es auszuprobieren. Es gibt noch 4 freie Plätze.

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Bielefeld am 19.08.2019 15:20 (katarina) [415]

Orang-Utan schaut aus seinem Nest herab (Foto: Klaus Echsler , Sungai Kinabatangan, Sabah, Malaysia am 11.01.2018) [5258]

World Orang Utan Day!

Wir wünschen allen Orang Utans dieser Welt alles Gute! Wir hoffen, dass euer Wald nicht weiter schrumpft und dass ihr euch erholen könnt von dem ganzen Stress, den euch die profitgierigen Menschen antun.

Wir setzen uns dafür ein, da wir wissen, welch wichtiger Lebensraum der Regenwald ist und was für tolle Lebewesen ihr seid. Jede Begegnung mit euch hat gezeigt, wie einzigartig und faszinierend ihr seid.

Hoch die Interspezies-Solidarität!

Blog: naturaMUNDO-News Schlagworte: Borneo Sumatra Tiere Feste  |  kommentar schreiben

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